Könnte eure Meinung brauchen :)

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18.10.2016 00:17 (zuletzt bearbeitet: 18.10.2016 00:18)
avatar  Anna
#11
An

Hallo ihr,

Lithium hat tatsächlich positive Wirkungen.
In Regionen, in denen das Trinkwasser natürliches Lithium enthält, gibt es nachgewiesen viel weniger Depressionen und Suizide. Allerdings ist es im Wasser nur in Spuren enthalten, und schon das wirkt. (Medikamente enthalten eine viel größere Menge.)

Deshalb gibt es auch Therapeuten und Ärzte, die empfehlen, Mineralwasser zu trinken, in dem Lithium natürlich enthalten ist. Es steht dann auch auf dem Etikett - zum Beispiel bei Fachinger, Heppinger, Hirschquelle.

Manche Heilwässer enthalten noch mehr Lithium als die genannten, die bekommt man aber nicht überall im Supermarkt.
Einfach mal beim Einkaufen drauf schauen, es ist zu wenig drin als dass es schaden könnte, sonst dürfte dieses natürliche Wasser ja nicht einfach so im Supermarkt bei den Getränken stehen.

Mein Partner trinkt das Wasser auch, allerdings bekommt er auch ein Medikament in geringster Dosierung (Olanzapin). Seither sind die großen Schwankungen und die Suizidgedanken bei ihm ziemlich zurück gegangen.

Viele Grüße von Anna

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Viele Grüße von Anna


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26.10.2016 23:13
#12
Gl

Liebe Frau Anna.
Und wieviel trinkt man täglich davon damit es gesund ist???
Also wieviel Liter meine ich mit meiner Frage. 1? 1,5?
Ich glaube dir es gerne doch es hört sich zu einfach an.
Wenn dies die Lösung ist dann können
wir uns doch sehr glücklich schätzen.
Ich sage es meinem Sohn damit er mir
eine Kiste davon Kauft um zu sehen ob ich mich besser fühle.
Bisher habe ich immer aus dem Supermarkt Vittel beim Lidl eingekauft.
Bitte Berücksichtige dabei das ich in einem Reiferen Semester bin und
so muss ich auf alles achten wie die Menge dessen was ich täglich zu mir nehme.
Frau Bipolara hatte dies auch empfohlen vor einiger Zeit. Doch ich war mich unsicher.
LG Gloria Stern


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12.11.2016 18:46
avatar  Ellis
#13
El

Hallo Silver, ich habe eben schon an Dich geschrieben wegen dem Arztthema. Jetzt lese ich wieder was von Dir. In Hochphasen denkt man, es geht einem gut, viel Energie, viele Ideen, alles Negative ist plötzlich weg. Du schreibst, dass Du ruhelos rumrennst, bei einer Beschäftigung schon an die nächste denkst... Da kann man nicht von wirklich gut gehen sprechen. Bei mir gehen Alarmglocken an , an Deiner Stelle würde ich, wie schon in meiner 1.Antwort geschrieben, einen 2. Arzt aufsuchen.

Alles Gute, Ellis


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14.11.2016 13:15
#14
avatar

Hallo Silver,

es ist homöopathisch verdünnt, wenn das Lithium im Trinkwasser zugeführt wird. Ich hatte mal einen extrem niedrigen Lithiumspiegel und dadurch auch wieder Phasen. Da habe ich Lithiumaspartat statt Lithiumcarbonat genommen. Wenn die Trägersubstanz sich ändert, dann ändert sich auch der Wirkstoffpegel im Blut. Von dem Aspartat hätte ich das Vierfache nehmen müssen, da hatte ich nämlich einen Spiegel von 0,02 mmol. Antidepressiv wirkt es ab 0,04 und antimanisch ab 0,06. Wenn man nun jahrelang das homöopathisch verdünnte Trinkwasser zu sich nimmt, weiß ich jetzt auch nicht, inwiefern das dann da wirkt. Jedenfalls nehme ich jetzt seit 6 Jahren immer das Carbonat, Lithium insgesamt nehme ich seit 10 Jahren. Davor hatte ich immer wieder schlimme Depressionen.

Mit dem Selbstmord das kann ich nicht, aus mehreren, auch ethischen Gründen. Einmal spränge ich ins Ungewisse, wüsste nicht, ob oder inwiefern ich damit Probleme löse, ist vergleichbar mit jemandem, der mit verbundenen Augen aus dem Zug springt, weil ein Attentäter an Bord ist. Der Attentäter in meinem Leben ist die Depression, und da gibt es andere Möglichkeiten. Dann ist das ja auch ein sozialer Aspekt. Man fühlt sich sinnlos, weil man von der Gesellschaft abgelehnt wird oder auf der Arbeit nicht die gewohnte geforderte Leistung erbringt. Wegen so ein paar Pappnasen muss sich keiner umbringen. Dazu kommt, wenn man Christ ist, das 5. Gebot, die sozialen Interaktionen, wenn man Angehörige hat z. B. und müsste erst X Sachen vorbereiten und organisieren, damit man kein Trümmerfeld hinterlässt, das die Hinterbliebenen dann aufräumen müssten. Dann gibt es ja auch immer noch ein paar Nasen, denen man fehlen würde, und für die man umgekehrt auch gerne da ist.

Abgesehen davon finde ich, an Depression zu leiden dürfte man niemandem zumuten, da wäre es das kleinere Übel, wenn man Medikamente schluckt und es körperlich ein bisschen auseinander geht oder ein bisschen matschig. Dafür hat man keine schlimmen Gedanken mehr. Ist dann aber auch zu überlegen, ob man nicht gegen jeden Frust ganz obligatorisch ne Pille fände, die man einschmeißen könnte, damit man wieder besser drauf ist. Aber irgendwie ist nicht jede Depression selfmade. Manchmal kommt ein Faktor von außen dazu, so eine Art exogene Depression, wo Liebeskummer oder Nörgelei auf der Arbeit dazu beiträgt, dass es einem schlecht geht. Wenn man so einen langweiligen Job (zwecks Broterwerb) hat, wo der Chef nur meckert und man froh ist, wenn er nichts sagt, denn dann ist er zufrieden, wirkt sich die Frustration auch auf die Psyche aus. Nun können sich die wenigsten einen Job aussuchen. Die Arbeitsplätze liegen schon lange nicht mehr auf der Straße, dass man es machen könnte wie in Amerika, einfach mit anpacken und sich dann durch das Engagement einen Job verschaffen. Da wird man vom Sicherheitsdienst vor die Tür gesetzt, wenn man das hier so versucht, wie der liebe Dr. Joseph Murphy das in seinem Erfolgsbuch beschrieben hat, nach dem jeder reich wird, der nur dran glaubt.

Darum haben Depressionen in den letzten Jahren so zugenommen, deshalb gibt es immer weniger Psycho-Doktoren auf immer mehr Patienten. Und die meisten Psychologen nutzen die Unkontrollierbarkeit ihres Berufs aus, geben sich keine Mühe, machen 0815-Diagnosen und geben 0815-Tipps, gehen nach 8 Stunden nach Hause und lassen den lieben Gott nen guten Mann sein. Da ist es nicht verwunderlich, dass solche Sachen passieren wie mit dem Pilot, der eine "unerlaubte" Krankheit hatte und nicht zum Psychologen konnte, weil die Krankheit dann eher aufgeflogen wäre, als er selber abheben konnte. Oder dass so was wie mit Robert Enke passiert. Ständiger Leistungsdruck, erhöhte Erwartungshaltung der Umwelt, denen er als Auch-Mensch in dieser Dimension nicht gewachsen war. Nun ist der Post lang genug, ich will mal Schluss machen; ob jemand Medikamente nehmen muss oder nicht, sollte im Einzelfall abgewogen werden.

viele Grüße
Bipolara

Homepage ohne www eingeben: draculara.de oder draculara.com

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21.11.2016 21:33
#15
Gl

Liebe Bipolara, hast du studiert oder bist Ärztin? Oder Psychologin? Ich bin erstaunt über soviel wissen.
LG
Gloria


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