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Ellis
Beiträge: 4 | Zuletzt Online: 19.02.2017
Hobbies
Goldenretriever, Yoga, Olaf Schubert, Humor, Musik, Ray Wilson, Genesis
Wohnort
Altenburg
Registriert am:
29.10.2016
Geschlecht
keine Angabe
    • Ellis hat einen neuen Beitrag "Diagnose Bipolar?" geschrieben. 04.12.2016

      hallo emin, ja-schön, dass dich meine worte erreichen konnten. wie alt bist du? bei mir fing es mit schweren depressionen an, ca mit 20. ich war damals mehrfach in psychosomatischen kliniken. es vergingen fast 10 jahre, bis ich die diagnose bekam.( bin50) ich habe sie1 jahr abgelent, wollte das nicht wahrhaben. von meiner ausbildung her wusste ich, was diese krankheit für ausmasse annehmen kann.

      Tabletten wollte ich auch nicht. ich habe einiges ausprobiert bis ich die richtigen hatte. es wird dich niemend zwingen, medikamente zu nehmen. du entscheidest, was du machen willst. der arzt hift dir bei deinen entscheidungen.

      ich habe lange nach guten behandlern gesucht. bin auch mal umgezogen. und nun seit 8 jahren bin ich in einer ambulanz, die einer psychiatrischen klinik angschlossen ist,. ich mache dort seit einigen jahren psychotherapie, bin komplex traumatisiert durch kindheitserlebnisse. das galt es aufzuarbeiten. ich fange jetzt an zu leben, das verdanke ich der therapie!!! das zeigt aber sehr deutlich, dass es sich lohnt. ich habe wieder ziele, brauche keine manie mehr , um sie umzusetzen.

      Du kannst viel lesen oder hier schreiben. das kann helfen, aber auch noch mehr verwirren.

      ich wünsche dir mut, wichtige schritte zu gehen um klarheit zu bekommen und vor allem, dass es dir besser geht.

      herzliche grüsse, ellis

      ich möchte dir mut machen, dir professionelle hilfe zu suchen. es gibt gute ärzte, die auch mit herz ihre arbeit tun. höre auf dein bauchgefühl. du kannst mehrere aufsuchen. geh als erstes zu einem psychiater. es ist eine psychiatrische erkrankung bei der hirnregionen beeinträchtigt sind. du musst das nicht aushalten! ohne behandlung wird es eher schlimmer.

    • Ellis hat einen neuen Beitrag "Diagnose Bipolar?" geschrieben. 25.11.2016

      Hallo Enim, ja, ich habe das alles gelesen. Ich habe meine Diagnose vor 20Jahren erhalten. Seit dem war ich bei verschiedenen Ärzten, guten und weniger guten. Ohne Behandlung geht es steil bergab mit dieser Erkrankung. Begib Dich in ärztliche Behandlung, sag einfach , wie es Dir geht, was Du hier auch beschrieben hast. Das muss ehrlich sein, Deiner selbst willen. Medikamente muss keiner nehmen, der sie nicht will. Ich selbst habe viel recherchiert, nehme Lamotrigin seit 20 Jahren und Doxipin seit ca 1Jahr. Such Dir einen Psychiater, dem Du vertrauen kannst oder geh in eine psych. Ambulanz, die sind oft den Psychiatrien angegliedert.

      Was viel wichtiger ist als die Tablette, Psychotherapie. Ich arbeite seit vielen Jahren mit einer Körpertherapeutin. Meine Symptome sind lange nicht mehr so schlimm wie früher, ich war seit vielen Jahren nicht mehr in stationärer Behandlung. Eine bipolare Störung wird einem nicht in die Wiege gelegt, oftmals spielen Trauma- Erlebnisse aus der Kindheit eine Rolle. Es lohnt sich, der Sache auf den Grund zu gehen.

      Schreib mir bitte, ob Dir meine Antwort weiter geholfen hat. Danke. Alles Gute, Ellis

    • Ellis hat einen neuen Beitrag "Könnte eure Meinung brauchen :)" geschrieben. 12.11.2016

      Hallo Silver, ich habe eben schon an Dich geschrieben wegen dem Arztthema. Jetzt lese ich wieder was von Dir. In Hochphasen denkt man, es geht einem gut, viel Energie, viele Ideen, alles Negative ist plötzlich weg. Du schreibst, dass Du ruhelos rumrennst, bei einer Beschäftigung schon an die nächste denkst... Da kann man nicht von wirklich gut gehen sprechen. Bei mir gehen Alarmglocken an , an Deiner Stelle würde ich, wie schon in meiner 1.Antwort geschrieben, einen 2. Arzt aufsuchen.

      Alles Gute, Ellis

    • Ellis hat einen neuen Beitrag "Gespräch beim Psychiater" geschrieben. 12.11.2016

      hallo Silver, schwer zu sagen. Dass Du hier im Forum schreibst, zeigt Deine Vermutung, Befürchtung vielleicht. An Deiner Stelle würde ich einen weiteren Psychiater aufsuchen, würde mich vorbereiten. Konkret, was will ich wissen? Wo habe ich Leidensdruck? Was will ich? Was erhoffe ich mir vom Psychiater? Eine solche Diagnose ist nicht in 45min zu stellen, Du kannst Dir aber Dein Leben anschauen, beantworte Dir selbst Fragen...Wann war ich schonmal übermässig gut drauf, risikobereiter, brauchte sehr wenig Schlaf und hatte ein sehr hohes Selbstwertgefühl...? Gab es danach Depressionen? Hattest Du überhaupt schon Depressionen, die ärztlicher Behandlung bedurften?
      Hier nur über den bösen Arzt zu schimpfen bringt nichts, schau einfach, was gut für Dich ist.

      Viele Grüsse,alles Gute, Ellis

Empfänger
Ellis
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