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Nathan
Beiträge: 14 | Zuletzt Online: 15.04.2017
Registriert am:
04.01.2017
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keine Angabe
    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 13.04.2017

      Hallo UFO,

      auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mehr frisches Obst und Gemüse zu essen. Der häufige Verzehr von Fertigprodukten, Fleisch und
      Wurstwaren aus der Massentierhaltung, und auch Milch- und Milchprodukten aus der Massentierhaltung kann langfristig zu Entzündungsprozessen im Körper
      führen. Eine Ursache für die Entzündungsprozesse ist, das diese Lebensmittel überwiegend Omega-6-Fettsäuren enthalten und relativ wenig
      Omega-3-Fettsäuren. Beide Fettsäuren sind jedoch essentiell und sollten dem Körper im Verhältnis 1:1 zur Verfügung gestellt werden. Bei einem
      gravierenden Ungleichgewicht, also einem deutlichen zu viel an Omega-6-Fettsäuren und einem deutlichen zu wenig an Omega-3-Fettsäuren,
      kann dies zu Entzündungsprozessen im Körper führen. Mittlerweile wurde in der Depressionsforschung ein direkter Zusammenhang
      zwischen Entzündungsprozessen im Darm und auch im Gehirn nachgewiesen.

      Vorteilhaft ist es deshalb täglich prä- und probiotische Lebensmittel wie z.B. Bio-Naturjoghurt zu konsumieren. Ebenfalls ist es sehr sinnvoll,
      auf eine ausreichende Zufuhr an pflanzlichen wie tierischen Omega-3-Fettsäuren zu achten. Die tägliche Anwendung von verdünnten
      naturtrüben Bio-Apfelessig als Getränk wirkt sich ebenfalls lindernd auf Entzündungsprozesse aus und fördert eine gesunde
      Darmflora, stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf Stoffwechsel aus. Liegen Entzündungsprozesse im Darm vor, dann
      ist die Resorptionsfähigkeit des Darms oftmals gestört und es kommt zu einer verminderten Aufnahme von Nährstoffen bzw.
      Mikronährstoffen. Fehlen dem Körper bestimmte Mikronährstoffe, dann ist auch häufig die Synthese der Neurotransmitter
      im Gehirn gestört, was wiederum die Entstehung von Depressionen begünstigen kann. Außerdem ist auch die Funktionalität
      des Gehirns durch die Entzündungsprozesse negativ beeinflusst. Entzündungsprozesse müssen nicht jeden betreffen,
      treten jedoch bedingt durch die heutige Ernährungsweise immer häufiger auf.

      Antioxidantien können einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit leisten. Ein zuviel an freien Radialen und ein zu wenig
      an Antioxidantien kann sich sehr nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Auch hier scheint eine gesunde Balance
      vorteilhaft zu sein. Es gibt auch Grenzwerte für die ORAC-Einnahme, an denen man sich orientieren kann.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Neue Therapie bei bipolaren Störungen" geschrieben. 03.03.2017

      Hallo Emin,

      danke auch für den Artikel über Lithium. Lithium ist eine altbewährte Therapie bei bipolaren Störungen. Ich selbst nehme Lithium bereits
      seit mehreren Jahren ein. Ich gehöre der Kategorie Teilresponder an. Mir selbst hat zusätzlich, wie bereits berichtet, eine gezielte
      Ernährungsumstellung sehr geholfen psychische Stabilität zu erlangen. Ein anderer Stimmungsstabilisator kommt für mich
      persönlich vorerst nicht in Frage, da die Wirksamkeit nicht gegeben war oder auch die Nebenwirkungen intolerabel
      waren. Ich persönlich komme mit Lithium bisher ganz gut zurecht.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 23.02.2017

      Hallo UFO,

      natürlich jeder so wie er oder sie mag. Ich kann nur berichten das mir die Ernährungsumstellung hin zu überwiegend basischen und purinarmen
      Lebensmitteln sehr gut getan hat. Wenn man nicht an stark erhöhten Harnsäurewerten leidet, darf man sicherlich gelegentlich auch mal Spinat,
      Hülsenfrüchte, Rosenkohl und Sojaprodukte essen. Fleisch und Wurstwaren, insbesondere Innereien und bestimmte Fischarten versuche
      ich jedoch zu meiden oder wenn nur zu besonderen Anlässen zu mir zunehmen. Mein Gesundheitszustand hat sich dadurch physisch
      und auch psychisch deutlich gebessert und ich habe auch wieder Normalgewicht. Immerhin. Mittlerweile bin ich zu ca. 75 % Vegetarier,
      also ein sogenannter Flexitarier. Ich esse gern viel frisches Obst & Gemüse und meide ebenso Fertigprodukte.

      Abwechslungsreich, natürlich und frisch...würde ich ebenso unterstreichen. Pommes esse ich eher selten.
      Ich habe auch selten Hunger auf Chips, Flips oder Süßigkeiten. Seit der Ernährungsumstellung
      habe ich einfach seltener Hunger auf solche Dinge.

      Mag auch sein das ich solche Dinge eher meide, weil ich mich viel mit Ernährung beschäftigt habe.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 23.02.2017

      Ausnahmen sind u.a. Spinat, Rosenkohl, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte da diese pflanzlichen Lebensmittel nicht purinarm sind. Fleisch und Wurstwaren,
      insbesondere Innereien und bestimmte Fischarten haben ebenfalls einen hohen Puringehalt. Tierische Lebensmittel wie das Ei, Milch und
      Milchprodukte sind hingegen purinarm. Im Einzelnen lohnt sich mal die Lebensmittel nach dem Puringehalt zu überprüfen, die man
      täglich zu sich nimmt.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 23.02.2017

      Hallo Bipolara, nach der Durchsicht verschiedener Säure-Basen-Tabellen gelten Tomaten als basische Lebensmittel. Pilze haben je nach Art einen geringen bis fast mittleren Puringehalt. Im Allgemeinen betrachtet weisen frisches Obst und Gemüse in der Regel einen geringen Puringehalt auf und werden auch als basische Lebensmittel eingestuft.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 22.02.2017

      Liegen weiterhin wie eingangs berichtet erhöhte Harnsäurewerte vor, ist es von Vorteil neben der basischen Ernährung,
      die zum Großteil aus frischem Obst & Gemüse bestehen sollte, auch auf purinarme Lebensmittel zu achten.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat das Thema "Neue Therapie bei bipolaren Störungen" erstellt. 21.02.2017

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 21.02.2017

      Hallo Emin,

      gern geschehen. Folgende Tabelle zeigt auf welche Lebensmittel als basisch, sauer oder neutral eingestuft sind.

      Nahrungsmitteltabelle

      Wer sich überwiegend basisch ernähren möchte, sollte darauf achten, das dass Verhältnis zwischen basischen und sauren Lebensmitteln ungefähr 2:1 beträgt.
      Bei der heutigen Ernährungsweise ist dieses Verhältnis leider zumeist genau umgekehrt.

      Ich möchte auch noch mal erwähnen, wie wichtig eine kontinuierliche Versorgung mit natürlichem Vitamin C ist, da natürliches Vitamin C
      die Stresstoleranz steigert und somit ebenfalls die Anfälligkeit für Krankheitsphasen reduziert. Aus diesem Grund nehme ich persönlich
      täglich ca. 4-5 frisch gepresste Orangen und 2 frisch gepresste Zitronen zu mir.

      Bei Omega-3-Fettsäuren gibt es sowohl tierische wie auch pflanzliche Nahrungsquellen. Reich an tierischen Omega-3-Fettsäuren sind
      beispielsweise der Hering, der Thunfisch oder auch der Wildlachs. Reichhaltige pflanzliche Omega-3-Fettsäure-Quellen sind
      zum Beispiel Leinöl, Leinsamen, Chia-Samen und Walnüsse.

      Eine vegetarische Ernährungsweise geht schon in die Richtung einer überwiegend basischen Ernährungsweise
      und erfordert meist nur leichte Anpassungen.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat das Thema "Stimmungsstabilisatoren (Phasenprophykaktika) " erstellt. 06.02.2017

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 06.02.2017

      Hallo Emin,

      ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit einer gezielten Ernährungsumstellung, wie weiter oben bereits berichtet gemacht. Wichtig erscheint mir
      eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährungsweise mit frischen unverarbeiteten Lebensmitteln und viel Bewegung. Mir hat es sehr geholfen
      mich überwiegend basisch zu ernähren. Ich achte auch täglich auf eine hohe Zufuhr an natürlichem Vitamin-C. Natürliches Vitamin-C hilft die
      Stressresistenz zu erhöhen. Des Weiteren ist mittlerweile bekannt, das eine basische Ernährungsweise hilft Psychosen zu verhindern. Wie weiter
      oben berichtet, zeigen viele bipolare Patienten erhöhte Harnsäurewerte auf, was oft auf eine Übersäuerung des Körpers zurückzuführen ist.

      Seit dem ich mich überwiegend basisch ernähre und auf eine ausreichende Zufuhr an natürlichen Vitamin-C achte, geht es mir deutlich besser
      und ich bin nicht mehr so anfällig für Krankheitsphasen. Das Licht auch Auswirkungen auf Krankheitsphasen haben kann, kann ich mir durchaus
      vorstellen, da viele Betroffene zum Sommer hin verstärkt manische Symptome und zum Winter hin eher depressive Symptome zeigen.
      Möglicherweise hängt dies mit der Vitamin-D-Synthese zusammen.

      Seit der Ernährungsumstellung haben sich meine Krankheitssymptome deutlich verbessert. Ich habe bereits seit Jahren keine Depressionen
      mehr, was ich auch auf die zusätzliche Einnahme von Omega-3-Fettsäuren zurückführe.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlung" geschrieben. 08.01.2017

      Hallo Lana,

      wenn du an einer bipolaren Störung leiden solltest, sind Lithium (Bipolar-I-Störung) oder auch Lamotrigin (Bipolar-II-Störung) die Arzneimittel der 1. Wahl.
      Für die richtige Therapie ist jedoch zuvor die Diagnosestellung eines kompetenten Facharzt notwendig.

      Antidepressiva werden eigentlich bei einer bipolaren Störung nur bei schweren Depressionen begleitend zu einem Stimmungsstabilisator gegeben.

      Lithium ist das am besten erforschte und wirksamste Arzneimittel gegen die bipolare Störung. Im Allgemeinen
      wird Lithium gut vertragen. Die Ängste vor Lithium sind daher oftmals unbegründet.

      Des Öfteren kann es unter einer Therapie mit Lithium zu einem leichten Tremor kommen der oft dosisabhängig ist,
      einer Hypothyreose die medikamentös gut einstellbar ist, zu einem Diabetes insipidus und bei einer langjährigen
      Therapie auch zu einer interstitiellen Nephritis.

      Wenn man sich entsprechend ernährt ist die interstitielle Nephritis vermeidbar und die anderen Nebenwirkungen
      nicht weiter schlimm und durchaus tolerierbar. Ich nehme selbst seit ca. 10 Jahren Lithium und meine
      Nierenfunktion ist in Ordnung. Auch mit Übergewicht habe ich keinerlei Probleme.

      Möglicherweise leidest du aber auch gar nicht an einer bipolare Störung, sondern einfach nur an unipolaren
      Depressionen oder an einer anderen psychischen Störung.

      Als ersten Schritt, würde ich wie gesagt, für die richtige Diagnose einen kompetenter Facharzt aufsuchen.

      Ich nehme seit Jahren überhaupt keine Antidepressiva mehr zu mir, da ich an keinen Depressionen mehr leide. Eine
      Ernährungsumstellung hat mir dabei sehr geholfen. Ich ernähre mich nun sehr gesund und abwechlungsreich. Ich
      meide Fertigprodukte und verarbeitete Lebensmittel und achte sehr auf frische, unverarbeitete Lebensmittel.

      Folgende Nährstoffe können bei Depressionen hilfreich sein, insofern eine oder auch mehrere Mangelerscheinungen vorliegen:

      - Omega-3-Fettsäuren (Chia Samen, Leinsamen, Leinöl, Walnüsse, Wildlachs, ggf. Nahrungsergänzung)
      - Vitamin-D (Freilandeier, Käse, Champignons, Fisch, ggf. Nahrungsergänzung)
      - Vitamin-C (Viel frisches Obst & Gemüse)
      - B-Vitamine (Viel frisches Obst & Gemüse, möglichst wenig Fleisch)
      - weniger einfache Kohlenhydrate, mehr komplexe Kohlenhydrate
      - Probiotische Lebensmittel wie Bio-Naturjoghurt und Bio-Magerquark, Sauerkraut, Apfelessig-Kur, etc.
      - Mineralstoffe wie Magnesium, Zink, Mangan, Natrium, Kalium, Kupfer, etc.

      Nicht vergessen sollte man auch die körperliche Aktivität, die für den menschlichen Körper enorm wichtig ist.
      Körperliche Aktivitäten wie Laufen oder auch schnelles Gehen haben ebenfalls eine antidepressive Wirkung.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlung" geschrieben. 07.01.2017

      Hallo Lana,

      gern geschehen. Pflanzliche Wirkstoffe die über eine antidepressive Wirkung verfügen, können ebenso wie Antidepressiva, einen Wechsel
      in eine manische Phase auslösen. Johanniskraut ist ebenfalls ein pflanzlicher Wirkstoff, der durch seine antidepressive Wirksamkeit,
      einen Wechsel in die manische Phase auslösen kann.

      Stimmungsstabilisatoren wie Lithium, Lamotrigin, Valproat, Carbamazepin, ferner auch Quetiapin und Olanzapin
      sind die wirksamsten Arzneimittel gegen die bipolare Störung.

      Lithium und Lamotrigin haben in den meisten Behandlungsleitlinien für die bipolare Störung den höchsten Empfehlungsgrad.

      Leider können Arzneimittel auch entsprechende Nebenwirkungen aufweisen. Kombinationstherapien mit anderen Psychopharmaka sollten
      möglichst gemieden werden, weil sich das Risiko für unerwünschte Nebenwirkung mit jedem zusätzlichen Arzneimittel weiter erhöht.

      Unter dem Themenpunkt Bewältigungsstrategien für Betroffene habe ich einen wertvollen Ratgeber hinterlassen, der natürliche
      Behandlungsmethoden anspricht, die ohne gravierende Nebenwirkung zusätzlich hilfreich sein können.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlung" geschrieben. 07.01.2017

      Rhodiola Rosea (Rosenwurz) kann bei Patienten mit bipolarer Störung nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Es existieren sogar Warnhinweise
      bezüglich der Anwendung.

      Phytodoc Rhodiola Rosea (Rosenwurz)

      Die antidepressive Wirkung von Rhodiola Rosea (Rosenwurz) kann manische Phasen auslösen. Patienten mit einer Bipolar I Störung
      sollten diesen Wirkstoff besser gänzlich meiden.

      Lieben Gruß
      Nathan

Empfänger
Nathan
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