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Nathan
Beiträge: 36 | Zuletzt Online: 10.05.2019
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04.01.2017
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keine Angabe
    • Nathan hat das Thema "L-Glutamin" erstellt. 10.05.2019

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 10.05.2019

      L-Glutamin

      Die Aminosäure Glutamin ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Sie stabilisiert das Immunsystem, stärkt die Darmzellen,
      hilft gegen Stress, Stimmungstiefs und innere Unruhe.

      Glutamin ist wichtigster Energielieferant für die Immun- und Darmzellen. Besteht ein Mangel an dieser Aminosäure, lahmt der Motor dieser Zellen
      und sie können nicht richtig arbeiten. Vor allem bei körperlichen und psychischen Belastungen nimmt die Konzentration an Glutamin ab, wie
      verschiedene Studien zeigen (2,3). Gleichzeitig steigt die Zahl der zellschädigenden freien Radikalen explosionsartig an. Es kommt zu einer
      Kettenreaktion: Mit nachlassendem Glutamin-Gehalt fehlt der Brennstoff für die Zellen. Das Immunsystem schwächelt, die Darmschleimhaut
      verliert nach und nach ihre Schutzwirkung. Im Extremfall kann es zum »Leaky-Gut-Syndrome« kommen – der Darm bekommt »Lecks«,
      so dass Fremdstoffe seinen Abwehrschirm überwinden und durch die Schleimhaut in das Blut gelangen können.

      Gerade bei Stress, Anspannung, Hektik und körperlicher Belastung kann es sinnvoll sein, Glutamin von außen zuzuführen. Glutamin wirkt
      wie ein Zünder für die Zellen. Besonders die Immun- und Darmzellen benötigen reichlich von dieser Aminosäure, da sie sich sehr schnell
      teilen bzw. erneuern. Ist genügend Glutamin vorhanden, werden Immun- und Darmzellen stabilisiert, Abwehr und Darmschleimhaut
      gestärkt und damit Stress-Symptomen entgegengewirkt und vorgebeugt.

      Aminosäuren und ihre Bedeutung für Schlaf, Stimmung und Leistungsfähigkeit

      Schlaf, gute Laune und Leistungsfähigkeit hängen unmittelbar zusammen. Wer ausgeruht in den Tag startet, arbeitet konzentrierter
      und fühlt sich ausgeglichener. Umgekehrt führt ständige Übermüdung ins Leistungstief und macht auf Dauer unzufrieden.
      Mögliche Folgen: Grübeleien und Schlaflosigkeit. Ein Teufelskreis.

      Glutamin beruhigt und wirkt Stress-Symptomen entgegen

      Die Aminosäure Glutamin ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Sie stabilisiert das Immunsystem, stärkt die Darmzellen,
      hilft gegen Stress, Stimmungstiefs und innere Unruhe. (1)

      Glutamin stoppt Stress

      Glutamin ist wichtigster Energielieferant für die Immun- und Darmzellen. Besteht ein Mangel an dieser Aminosäure, lahmt der Motor dieser Zellen
      und sie können nicht richtig arbeiten. Vor allem bei körperlichen und psychischen Belastungen nimmt die Konzentration an Glutamin ab, wie
      verschiedene Studien zeigen (2,3).

      Gleichzeitig steigt die Zahl der zellschädigenden freien Radikalen explosionsartig an. Es kommt zu einer Kettenreaktion: Mit nachlassendem
      Glutamin-Gehalt fehlt der Brennstoff für die Zellen. Das Immunsystem schwächelt, die Darmschleimhaut verliert nach und nach ihre
      Schutzwirkung. Im Extremfall kann es zum »Leaky-Gut-Syndrome« kommen – der Darm bekommt »Lecks«, so dass Fremdstoffe
      seinen Abwehrschirm überwinden und durch die Schleimhaut in das Blut gelangen können.

      Gerade bei Stress, Anspannung, Hektik und körperlicher Belastung kann es sinnvoll sein, Glutamin von außen zuzuführen. Glutamin wirkt
      wie ein Zünder für die Zellen. Besonders die Immun- und Darmzellen benötigen reichlich von dieser Aminosäure, da sie sich sehr schnell
      teilen bzw. erneuern. Ist genügend Glutamin vorhanden, werden Immun- und Darmzellen stabilisiert, Abwehr und Darmschleimhaut
      gestärkt und damit Stress-Symptomen entgegengewirkt und vorgebeugt.

      Glutamin beruhigt und stärkt die Psyche

      Patienten mit Erschöpfungszuständen und Hirnleistungsstörungen weisen häufig einen Mangel an Glutaminsäure auf. Innere Unruhe,
      Schlaflosigkeit und mangelnde Konzentration stehen damit im Zusammenhang.

      Aus Glutaminsäure bildet der Körper Glutamin und umgekehrt. Glutamin steigert die Produktion von GABA, Gamma-Amino-Buttersäure,
      die wiederum aus Glutamin hergestellt wird. GABA ist der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter des Gehirns. Das bedeutet, dass
      sie wie ein Schleusenwärter die Reizweiterleitung zwischen den Nervenzellen hemmt. Sie ist damit so etwas wie das natürliche
      Beruhigungsmittel des Gehirns. (2)

      Steht dem Körper genügend Glutamin zur Verfügung, kann er GABA bauen. Mit positiven Auswirkungen: Innere Ruhe, Ausgeglichenheit
      auch in Stresssituationen, verbesserte Konzentration, erholsamer Schlaf. (4) Glutamin wirkt sogar unterstützend bei der Behandlung
      von Depressionen. (5)

      Quellen:

      aminosaeure.com
      Ihr Wissensportal für Aminosäuren

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "L-Taurin " geschrieben. 04.05.2019

      Allgemeingültiger Hinweis:

      Taurin findet sich in natürlichen tierischen wie pflanzlichen Nährstoffquellen. L-Taurin wird auch synthetisch hergestellt.
      Bei bestimmungsgemäßen Gebrauch und sachgemäßer Anwendung von L-Taurin sind keine Nebenwirkungen und
      Wechselwirkungen zu erwarten. Eine generelle Unverträglichkeit oder eine allergische Reaktion kann nicht
      ausgeschlossen werden. Unsachgemäßer Gebrauch (Überdosierung) kann sich wie bei jedem
      anderem Nährstoff bzw. Wirkstoff gesundheitlich nachteilig auswirken.

    • Nathan hat das Thema "L-Taurin " erstellt. 04.05.2019

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.03.2019

      L-Taurin

      Taurin befindet sich in natürlichen Lebensmitteln, wie Fleisch und Fisch. Es gibt leider nur wenige pflanzliche Quellen.
      Isoliertes L-Taurin ist freiverkäuflich. Pharmazeutisches L-Taurin verfügt über geprüfte Qualitätsstandards. Von der
      täglichen Einnahme von Energiedrinks, ist aus gesundheitlichen Gründen dringend abzuraten. Taurin verfügt
      über eine Vielzahl positiver Wirkeigenschaften. Taurin ist bei sachgemäßer Anwendung sicher.

      Taurin ist eine Aminosäure bzw. ein Wirkstoff, der ähnliche Wirkungen wie Stimmungsstabilisatoren aufweist.
      Eine klinische Studie befindet sich gegenwärtig in Phase 2.

      U.S. National Library of Medicine
      ClinicalTrials.gov Identifier: NCT00217165

      Auch bei der zusätzlichen Einnahme von Taurin sollte zuvor immer ein Arzt konsultiert und befragt werden,
      um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu vermeiden. Taurin stellt gegenwärtig
      keinen Ersatz für Stimmungsstabilisatoren dar.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.03.2019

      Die erwähnten Add-on´s sollten immer nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden,
      um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu vermeiden.

      Ashgawandha und L-Theanin sollten nur wie in den Studien beschrieben, zeitweise und bei entsprechender Symptomatik angewendet werden. Die
      in den Studien erwähnte tägliche Dosis und die Dauer der Einnahme sollte nicht überschritten werden. Bei L-Theanin-Produkten sollte darauf
      geachtet werden, dass es sich um isolierte L-Theanin-Produkte handelt, ohne jegliche Zusätze. L-Theanin-Produkte die zusätzlich mit Extrakten
      aus grünem Tee angereichert sind, können sich gesundheitlich nachteilig auswirken. Ashgawandha verfügt wie Antidepressiva über eine
      ausgeprägte antidepressive Wirkung, daher ist ein mögliches Switch-Risiko nicht ausgeschlossen.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 05.03.2019

      Lieber Emin,

      ich empfehle Dir diesbezüglich, den genannten Quellenverweisen nachzugehen und sich umfassend zu den Themen zu erkundigen.
      Ich bin bereits schon an anderer Stelle auf pflanzliche Omega-3-Quellen eingegangen.
      Auf den Nutzen von essentiellen Omega-3-Fettsäuren ebenfalls.

      L-Taurin

      Taurin befindet sich in natürlichen Lebensmitteln, wie Fleisch und Fisch. Es gibt leider nur wenige pflanzliche Quellen.
      Isoliertes L-Taurin ist freiverkäuflich. Pharmazeutisches L-Taurin verfügt über geprüfte Qualitätsstandards. Von der
      täglichen Einnahme von Energiedrinks, ist aus gesundheitlichen Gründen dringend abzuraten. Taurin verfügt
      über eine Vielzahl positiver Wirkeigenschaften. Taurin ist bei sachgemäßer Anwendung sicher.

      Taurin ist eine Aminosäure bzw. ein Wirkstoff, der ähnliche Wirkungen wie Stimmungsstabilisatoren aufweist.
      Eine klinische Studie befindet sich gegenwärtig in Phase 2.

      U.S. National Library of Medicine
      ClinicalTrials.gov Identifier: NCT00217165

      Auch bei der zusätzlichen Einnahme von Taurin sollte zuvor immer ein Arzt konsultiert und befragt werden,
      um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu vermeiden. Taurin stellt gegenwärtig
      keinen Ersatz für Stimmungsstabilisatoren dar.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 03.03.2019

      Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit der kontinuierlichen Einnahme von Omega-3-Fettsäuren gemacht, ebenso mit der
      kontinuierlichen Einnahme eines Breitspektrum-Probiotikums, kombiniert mit einer prä- und probiotischen Ernährung.

      Bei L-Theanin-Produkten sollte darauf geachtet werden, dass es sich um isoliertes L-Theanin-Produkt handelt, ohne jeglichen Zusätze.
      L-Theanin-Produkte die zusätzlich mit Extrakten aus grünem Tee angereichert sind, können sich gesundheitlich nachteilig auswirken.
      Ebenso habe ich auch gute Erfahrungen mit der Aminosäure L-Taurin gemacht.

      Ashgawandha ist meiner Erfahrung nach, nur zeitweise und bei entsprechender Symptomatik von Nutzen.
      Ashgawandha verfügt wie Antidepressiva über eine ausgeprägte antidepressive Wirkung
      und ein mögliches Switch-Risiko, ist daher nicht ausgeschlossen.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 01.03.2019

      Hallo Emin,

      der Mangel an essentiellen Omega-3-Fettsäuren kann ein wesentlicher Faktor bei depressiven Symptomen sein, muss jedoch nicht der
      einzige Faktor sein. Diesbezüglich sollte man sich näher mit der Synthese der einzelnen Neurotransmitter und den vom menschlichen Körper
      benötigen essentiellen Nährstoffen beschäftigen. Werden weitere essentielle Mangelerscheinungen behoben, wirkt sich dies ebenfalls
      positiv auf die Psyche und die Physis aus. Bedingt durch die heutige Ernährungsweise werden heutezutage nicht selten
      viel zu wenige Omega-3-Fettsäuren aufgenommen.

      Ein mittel- bis langfristig gravierender Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann nicht nur bei Depressionen eine mögliche Ursache sein, sondern
      scheint auch als ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung der bipolaren Störung eine zu Rolle zu spielen. Die Trockenmasse des Gehirns
      besteht zu einem Großteil aus der essentiellen Fettsäure DHA, welche für eine gesunde Physiologie und Funktionalität des ZNS
      lebensnotwendig ist. Die Omega-3-Fettsäure EPA ist ein wichtiger Baustein für die Neurotransmittersynthese. Die antidepressive
      Wirksamkeit der Omega-3-Fettsäure EPA wurde bei einer täglichen Applikation von mehr als 1 Gramm nachgewiesen.

      Zu den Ursachen von Depressionen zählen u. a. genetische Veranlagung, umweltbedingte Einflüsse,
      psychosoziale Faktoren, Störungen im Mikrobiom (Darm-Hirn-Achse) beispielsweise durch anhaltenden Stress, bestimmte
      Arzneimittel, eine unvorteilhafte und unzureichende Ernährung, Stoffwechsel- und Funktionsstörungen,
      neurobiologische Störungen, etc.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 28.02.2019

      Die erwähnten Add-On´s sollten immer nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden,
      um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu vermeiden.

      Warnhinweis zu Ashgawandha & L-Theanin

      Ashgawandha und L-Theanin sollten nur wie in den Studien beschrieben, zeitweise und bei entsprechender Symptomatik angewendet werden.
      Die in den Studien erwähnte tägliche Dosis und die Dauer der Einnahme sollten nicht überschritten werden.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 27.02.2019

      Lieber Emin,

      wie ich bereits erwähnt habe, gibt es auch zur Genüge pflanzliche Quellen die reich an der Omega-3-Fettsäure ALA sind. Beispielsweise sind das Leinöl,
      Leinsamen, Rapsöl, Chiasamen, Walnüsse, Algen und auch Algen-Supplemente. Zuvor sollte man sich umfassend erkundigen, da manche
      pflanzliche Omega-3-Quellen nur in begrenzten Umfang täglich konsumiert werden sollten.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      Natürliche Omega-3 Fettsäuren sind lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren. Ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren wird mit der Entstehung diverser
      physischer und psychischer Erkrankungen in Verbindung gebracht. Omega-3 Fettsäuren können helfen depressive Symptome zu beheben und zu
      vermeiden. Des Weitern können Omega-3 Fettsäuren helfen den Ausbruch von Psychosen zu verhindern oder deutlich hinauszuzögern.

      Quellen:

      Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen | Pharmazeutische Zeitung
      Stoll, A. L., et al., Omega 3 fatty acids in bipolar disorder: a preliminary double-blind,
      placebo-controlled trial. Arch. Gen. Psychiatry. 56 (1999) 407 - 412.

      Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      MERCOLA - Können Fischöle die Entwicklung einer Psychose verhindern oder verzögern ?
      Forbes November 16, 2014
      Bloomberg January 22, 2014
      Arch Gen Psychiatry. 1999 May;56(5):407-12.
      Neurology 10.1212/WNL.0b013e3182a9584c
      USA Today January 22, 2014
      World’s Healthiest Foods, Sardines

      Probiotika

      Das Ergebnis einer aktuellen Studie belegt, dass jedes 4. Medikament die Darmflora negativ beeinflusst, darunter auch Psychopharmaka
      wie Antipsychotika. Eine gestörte Darmflora kann die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen, dies kann gehäufte
      Krankheitsepisoden und weitere Erkrankungen zur Folge haben. Deshalb empfiehlt sich eine prä- und probiotische
      Ernährung und ggf. die Einnahme eines Breitspektrum-Probiotikums.

      Quellen:

      Auch Nicht-Antibiotika stören die Darmflora - Scinexx
      (Nature, 2018; doi: 10.1038/nature25979)

      Nicht nur Antibiotika schädigen die Darmflora - Wissenschaft aktuell
      „Extensive impact of non-antibiotic drugs on human gut bacteria“, Lisa Maier et al.; Nature, DOI: 10.1038/nature25979

      American College of Neuropsychopharmacology, Probiotics could help millions of patients suffering from bipolar disorder,
      ScienceDaily, 13. Dezember 2018, Probiotika zur Therapie bei bipolarer Störung - Zentrum der Gesundheit

      L-Theanin

      L-Theanin ist eine extrahierte natürliche Aminosäure aus dem grünen Tee, welche auf natürliche Weise hilft Stress abzubauen
      und ebenso einen gesunden Schlaf zu fördern.

      Quellen:

      Psychologie Welt - Verwenden von Aminosäuren und Omega-3 zur Behandlung der bipolaren Störung
      Bipolar Disorder: Die Integrative Mental Health Lösung, von James Lake MD

      Psychiatrist.com
      L-Theanine Relieves Positive, Activation, and Anxiety Symptoms in Patients With Schizophrenia and Schizoaffective Disorder:
      An 8-Week, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, 2-Center Study, Michael S. Ritsner, MD, PhD; Chanoch Miodownik,
      MD; Yael Ratner, MD; Tatyana Shleifer, MD; Maria Mar, MD; Leonid Pintov, MD; and Vladimir Lerner, MD,
      PhD J Clin Psychiatry 2011;72(1):34-42

      Ashwagandha (Schlafbeere / Winterkirsche)

      Quelle:

      NCBI - J Clin Psychiatry. 2013 Nov;74(11):1076-83. doi: 10.4088/JCP.13m08413.
      Randomized placebo-controlled adjunctive study of an extract of withania somnifera for cognitive dysfunction in bipolar disorder.
      Chengappa KN1, Bowie CR, Schlicht PJ, Fleet D, Brar JS, Jindal R.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.02.2019

      Anmerkung zu Omega-3 Fettsäuren aus der Nahrungsquelle Fisch

      EPA und DHA Gehalt fettreiche Fische pro 100 g (Durchschnittswert)

      Sardine 747 EPA (mg); 1.337 DHA (mg); 2.084 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Hering 740 EPA (mg); 1.170 DHA (mg); 1.910 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Lachs 593 EPA (mg); 1.155 DHA (mg); 1.748 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Makrele 588 EPA (mg); 739 DHA (mg); 1.327 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Thunfisch 223 EPA (mg); 593 DHA (mg); 816 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)

      Quelle:

      Arbeitskreis Omega-3 e.V.
      Souci · Fachmann · Kraut (2016): Die Zusammensetzung der Lebensmittel – Nährwert-Tabellen. 8.,
      revidierte und ergänzte Aufl., Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart
      (je nach Quellenangabe können diese Angaben variieren)
      _

      Zuchtfische aus Aquakulturen (Massentierhaltung) enthalten oftmals wie Fleisch aus Massentierhaltung und Massentierhaltungsprodukten
      (Wurst, Käse, Milch, Joghurt, etc.), aufgrund der genutzten Futtermittel deutlich mehr Omega-6 Fettsäuren als Omega-3 Fettsäuren
      (Ungleichgewicht). Ein besseres Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren-Verhältnis können Bio-Produkte aufweisen. Grundsätzlich gilt,
      das tierische Produkte ein besseres Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren-Verhältnis aufweisen, umso natürlicher die Umgebung
      (Wildfang), Haltungsbedingungen und Nahrungsquellen sind. Fisch kann wie andere Lebensmittel schadstoffbelastet sein.
      Einige Fischarten sind jedoch weniger schadstoffbelastet als andere. Frischer und tiefgefrorener möglichst
      unverarbeiteter Fisch, ist Fisch aus Konserven vorzuziehen.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      (Unipolare) Depressionen und bipolare Störungen treten häufiger bei Personen mit geringer Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und/oder niedrigen Spiegeln von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure auf.[71] Ein niedriger Omega-3-Index ist ein Risikofaktor für zukünftige Selbstmordversuche.[78] Zu verschiedenen Interventionsstudien (Dosierungen zwischen 1 und 9,6 g/Tag) liegen mehrere Metaanalysen vor, deren Ergebnisse nicht übereinstimmen.[71][79][80] Es scheint einiges darauf hinzuweisen, dass es für den Nachweis eines antidepressiven Effektes darauf ankommt, welche der Omega-3-Fettsäuren den Teilnehmern der Studien verabreicht wurde.[80] Es konnte nachgewiesen werden, dass EPA einen antidepressiven Effekt bei einer Applikation von mehr als 1 g/Tag aufweist, während DHA allein nur einen geringfügigen bis keinen antidepressiven Effekt zeigt.[81] Mehrere Kombinationsstudien, die beide Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von > 1 von EPA:DHA verabreichten, konnten ebenfalls positive antidepressive Effekte aufzeigen. Betrug hingegen das Verhältnis von EPA zu DHA weniger als 1, konnten keine antidepressiven Effekte gemessen werden.[82] Es scheint somit noch Forschungsbedarf zu geben, um genaue Anweisungen für die Ernährung herausgeben zu können (sprich Monotherapie einzelner Omega-3-Fettsäuren gegenüber einer Kombinationstherapie und auch die Höhe der eingesetzten täglichen Dosis). Allerdings besteht ein nachhaltiges Interesse, auf diesem Gebiet weiterzuforschen, da die bisherigen Ergebnisse vielversprechend sind, insofern bei einer Reihe von Versuchspersonen Depressionen gemildert oder ganz aufgehoben wurden. Es wurde vorgeschlagen, sich in zukünftigen Studien an Omega-3-Fettsäurespiegeln zu orientieren.[83]

      Die Omega-3-Fettsäurespiegel der an Schizophrenie erkrankten Patienten sind signifikant niedriger als die Omega-3-Fettsäurespiegel der Probanden gesunder Kontrollgruppen.[71] In 3 von 4 Interventionsstudien wurden positive Effekte gesehen[71] sowie in Studien zur Wirkung von Eicosapentaensäure.

      Quelle: Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      Wirkeigenschaften natürlicher Omega-3 Fettsäuren:

      - Omega-3 Fettsäuren lindern Gereiztheit und Aggressionen
      - Omega-3 Fettsäuren fördern gesunden Schlaf
      - Omega-3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend
      - Omega-3 Fettsäuren wirken Autoimmunerkrankungen entgegen
      - Omega-3 Fettsäuren wirken antidepressiv ohne zusätzliches Switch-Risiko
      - Omega-3 Fettsäuren erhöhen die Stresstoleranz
      - Omega-3 Fettsäuren können helfen den Ausbruch einer Psychose zu verhindern
      - Omega-3 Fettsäuren können beim Abnehmen hilfreich sein

      In der Natur finden sich tierische und pflanzliche Omega-3-Quellen. Empfohlen werden 2-3 Fischmahlzeiten (fetten Seefisch) pro Woche. Zu den fetten Seefischen zählen u. a. Wildlachs, Makrele, Hering, Sprotte und Thunfisch. Fetter Seefisch ist reich den Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA. Pflanzliche Quellen die reich an Omega-3-Fettsäuren sind u. a. geschroteter Leinsamen, Leinöl, Chia-Samen und Walnüsse. Tierisches Omega-3 wird vom Körper besser aufgenommen. Die Umwandlungsrate der pflanzlichen Omega-3 Fettsäure ALA in EPA und DHA ist körperlich limitiert und beträgt maximal 10 %. Tierische Omega-3 Supplemente sollten mind. 400 mg EPA und 300 mg DHA pro 1000 mg Kapsel aufweisen. Omega-3 Supplemente mit geringem Gehalt an EPA und DHA sind wenig wirksam bis unwirksam. Eine antidepressive Wirkung wurde ab 1000 mg EPA pro Tag nachgewiesen. Der empfohlene Tagesbedarf bei einem gesunden Menschen liegt bei 0,3 g Omega-3-Fettsäuren. Wer 2-3 mal die Woche fetten Seefische verzehrt und pflanzliche Omega-3 Quellen nutzt, benötigt in der Regel keine Supplemente. Für Veganer und Vegetarier eignen sich neben den natürlichen Quellen, Algen-Supplemente die reich an DHA und EPA sind.

      Immer deutlicher zeigt sich in der Wissenschaft, dass physische und psychische Erkrankungen mit Entzündungsprozessen (Darm-Hirn-Achse)
      und Autoimmunerkrankungen einhergehen. Das Ungleichgewicht in der Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren,
      scheint hier ein wesentlicher Faktor zu sein. Die vielfältigen Wirkeigenschaften von Omega-3 Fettsäuren haben einen deutlich
      positiven Einfluss auf diverse physische wie psychische Erkrankungen, welche oftmals auf ein jahrelanges gravierendes
      Ungleichgewicht in der Aufnahme an Omega-6 Fettsäuren zu Omega-3 Fettsäuren zurückzuführen ist.

      Die Erkrankungen der Schilddrüse (Hypothyreose) lassen sich nicht selten ebenfalls auf einen zu geringen Fischkonsum
      (Mangel an Omega-3 Fettsäuren / Jod / Selen / Mangan) zurückführen.

    • Nathan hat das Thema "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" erstellt. 05.02.2019

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 05.02.2019

      Anmerkung zu Omega-3 Fettsäuren aus der Nahrungsquelle Fisch

      EPA und DHA Gehalt fettreiche Fische pro 100 g (Durchschnittswert)

      Sardine 747 EPA (mg); 1.337 DHA (mg); 2.084 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Hering 740 EPA (mg); 1.170 DHA (mg); 1.910 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Lachs 593 EPA (mg); 1.155 DHA (mg); 1.748 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Makrele 588 EPA (mg); 739 DHA (mg); 1.327 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Thunfisch 223 EPA (mg); 593 DHA (mg); 816 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)

      Quelle:

      Arbeitskreis Omega-3 e.V.
      Souci · Fachmann · Kraut (2016): Die Zusammensetzung der Lebensmittel – Nährwert-Tabellen. 8.,
      revidierte und ergänzte Aufl., Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart
      (je nach Quellenangabe können diese Angaben variieren)
      _

      Zuchtfische aus Aquakulturen (Massentierhaltung) enthalten oftmals wie Fleisch aus Massentierhaltung und Massentierhaltungsprodukten
      (Wurst, Käse, Milch, Joghurt, etc.), aufgrund der genutzten Futtermittel deutlich mehr Omega-6 Fettsäuren als Omega-3 Fettsäuren
      (Ungleichgewicht). Ein besseres Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren-Verhältnis können Bio-Produkte aufweisen. Grundsätzlich gilt,
      das tierische Produkte ein besseres Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren-Verhältnis aufweisen, umso natürlicher die Umgebung
      (Wildfang), Haltungsbedingungen und Nahrungsquellen sind. Fisch kann wie andere Lebensmittel schadstoffbelastet sein.
      Einige Fischarten sind jedoch weniger schadstoffbelastet als andere. Frischer und tiefgefrorener Fisch, ist Fisch aus
      Konserven vorzuziehen.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 04.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      Natürliche Omega-3 Fettsäuren sind lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren. Ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren wird mit der Entstehung diverser psychischer Erkrankungen in Verbindung gebracht. Omega-3 Fettsäuren können helfen depressive Symptome zu beheben und zu vermeiden. Des Weitern können Omega-3 Fettsäuren helfen den Ausbruch von Psychosen zu verhindern bzw. deutlich hinaus zu zögern.

      Quellen:

      Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen | Pharmazeutische Zeitung
      Stoll, A. L., et al., Omega 3 fatty acids in bipolar disorder: a preliminary double-blind,
      placebo-controlled trial. Arch. Gen. Psychiatry. 56 (1999) 407 - 412.

      Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      MERCOLA - Können Fischöle die Entwicklung einer Psychose verhindern oder verzögern ?
      Forbes November 16, 2014
      Bloomberg January 22, 2014
      Arch Gen Psychiatry. 1999 May;56(5):407-12.
      Neurology 10.1212/WNL.0b013e3182a9584c
      USA Today January 22, 2014
      World’s Healthiest Foods, Sardines

      Weitere positive Wirkeigenschaften von Omega-3 Fettsäuren:

      - lindern Gereiztheit und Aggressionen
      - fördern gesunden Schlaf
      - helfen Stress besser zu bewältigen
      - wirken entzündungshemmend

      Probiotika

      Das Ergebnis einer aktuellen Studie belegt, dass jedes 4. Medikament die Darmflora negativ beeinflusst, darunter auch Psychopharmaka wie Antipsychotika. Eine gestörte Darmflora kann die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen, dies kann gehäufte Krankheitsepisoden
      und weitere Erkrankungen zur Folge haben. Deshalb empfiehlt sich eine prä- und probiotische Ernährung und ggf. die Einnahme
      eines Breitspektrum-Probiotikums.

      Quellen:

      Auch Nicht-Antibiotika stören die Darmflora - Scinexx
      (Nature, 2018; doi: 10.1038/nature25979)

      Nicht nur Antibiotika schädigen die Darmflora - Wissenschaft aktuell
      „Extensive impact of non-antibiotic drugs on human gut bacteria“, Lisa Maier et al.; Nature, DOI: 10.1038/nature25979

      American College of Neuropsychopharmacology, Probiotics could help millions of patients suffering from bipolar disorder,
      ScienceDaily, 13. Dezember 2018, Probiotika zur Therapie bei bipolarer Störung - Zentrum der Gesundheit

      L-Theanin

      L-Theanin ist eine extrahierte natürliche Aminosäure aus dem grünen Tee, welche auf natürliche Weise hilft Stress abzubauen
      und ebenso einen gesunden Schlaf zu fördern.

      Quellen:

      Psychologie Welt - Verwenden von Aminosäuren und Omega-3 zur Behandlung der bipolaren Störung
      Bipolar Disorder: Die Integrative Mental Health Lösung, von James Lake MD

      Psychiatrist.com
      L-Theanine Relieves Positive, Activation, and Anxiety Symptoms in Patients With Schizophrenia and Schizoaffective Disorder: An 8-Week, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, 2-Center Study, Michael S. Ritsner, MD, PhD; Chanoch Miodownik, MD; Yael Ratner, MD; Tatyana Shleifer, MD; Maria Mar, MD; Leonid Pintov, MD; and Vladimir Lerner, MD, PhD J Clin Psychiatry 2011;72(1):34-42

      Ashwagandha (Schlafbeere / Winterkirsche)

      Quelle:

      NCBI - J Clin Psychiatry. 2013 Nov;74(11):1076-83. doi: 10.4088/JCP.13m08413.
      Randomized placebo-controlled adjunctive study of an extract of withania somnifera for cognitive dysfunction in bipolar disorder.
      Chengappa KN1, Bowie CR, Schlicht PJ, Fleet D, Brar JS, Jindal R.


    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 04.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      (Unipolare) Depressionen und bipolare Störungen treten häufiger bei Personen mit geringer Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und/oder niedrigen Spiegeln von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure auf.[71] Ein niedriger Omega-3-Index ist ein Risikofaktor für zukünftige Selbstmordversuche.[78] Zu verschiedenen Interventionsstudien (Dosierungen zwischen 1 und 9,6 g/Tag) liegen mehrere Metaanalysen vor, deren Ergebnisse nicht übereinstimmen.[71][79][80] Es scheint einiges darauf hinzuweisen, dass es für den Nachweis eines antidepressiven Effektes darauf ankommt, welche der Omega-3-Fettsäuren den Teilnehmern der Studien verabreicht wurde.[80] Es konnte nachgewiesen werden, dass EPA einen antidepressiven Effekt bei einer Applikation von mehr als 1 g/Tag aufweist, während DHA allein nur einen geringfügigen bis keinen antidepressiven Effekt zeigt.[81] Mehrere Kombinationsstudien, die beide Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von > 1 von EPA:DHA verabreichten, konnten ebenfalls positive antidepressive Effekte aufzeigen. Betrug hingegen das Verhältnis von EPA zu DHA weniger als 1, konnten keine antidepressiven Effekte gemessen werden.[82] Es scheint somit noch Forschungsbedarf zu geben, um genaue Anweisungen für die Ernährung herausgeben zu können (sprich Monotherapie einzelner Omega-3-Fettsäuren gegenüber einer Kombinationstherapie und auch die Höhe der eingesetzten täglichen Dosis). Allerdings besteht ein nachhaltiges Interesse, auf diesem Gebiet weiterzuforschen, da die bisherigen Ergebnisse vielversprechend sind, insofern bei einer Reihe von Versuchspersonen Depressionen gemildert oder ganz aufgehoben wurden. Es wurde vorgeschlagen, sich in zukünftigen Studien an Omega-3-Fettsäurespiegeln zu orientieren.[83]

      Die Omega-3-Fettsäurespiegel der an Schizophrenie erkrankten Patienten sind signifikant niedriger als die Omega-3-Fettsäurespiegel der Probanden gesunder Kontrollgruppen.[71] In 3 von 4 Interventionsstudien wurden positive Effekte gesehen[71] sowie in Studien zur Wirkung von Eicosapentaensäure.

      Quelle: Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      Wirkeigenschaften natürlicher Omega-3 Fettsäuren:

      - Omega-3 Fettsäuren lindern Gereiztheit und Aggressionen
      - Omega-3 Fettsäuren fördern gesunden Schlaf
      - Omega-3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend
      - Omega-3 Fettsäuren wirken Autoimmunerkrankungen entgegen
      - Omega-3 Fettsäuren wirken antidepressiv ohne zusätzliches Switch-Risiko
      - Omega-3 Fettsäuren erhöhen die Stresstoleranz
      - Omega-3 Fettsäuren können helfen den Ausbruch einer Psychose zu verhindern
      - Omega-3 Fettsäuren können beim Abnehmen hilfreich sein

      In der Natur finden sich tierische und pflanzliche Omega-3-Quellen. Empfohlen werden 2-3 Fischmahlzeiten (fetten Seefisch) pro Woche. Zu den fetten Seefischen zählen u. a. Wildlachs, Makrele, Hering, Sprotte und Thunfisch. Fetter Seefisch ist reich den Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA. Pflanzliche Quellen die reich an Omega-3-Fettsäuren sind u. a. geschroteter Leinsamen, Leinöl, Chia-Samen und Walnüsse. Tierisches Omega-3 wird vom Körper besser aufgenommen. Die Umwandlungsrate der pflanzlichen Omega-3 Fettsäure ALA in EPA und DHA ist körperlich limitiert und beträgt maximal 10 %. Tierische Omega-3 Supplemente sollten mind. 400 mg EPA und 300 mg DHA pro 1000 mg Kapsel aufweisen. Omega-3 Supplemente mit geringem Gehalt an EPA und DHA sind wenig wirksam bis unwirksam. Eine antidepressive Wirkung wurde ab 1000 mg EPA pro Tag nachgewiesen. Der empfohlene Tagesbedarf bei einem gesunden Menschen liegt bei 0,3 g Omega-3-Fettsäuren. Wer 2-3 mal die Woche fetten Seefische verzehrt und pflanzliche Omega-3 Quellen nutzt, benötigt in der Regel keine Supplemente. Für Veganer und Vegetarier eignen sich neben den natürlichen Quellen, Algen-Supplemente die reich an DHA und EPA sind.

      Immer deutlicher zeigt sich in der Wissenschaft, dass physische und psychische Erkrankungen mit Entzündungsprozessen (Darm-Hirn-Achse)
      und Autoimmunerkrankungen einhergehen. Das Ungleichgewicht in der Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren,
      scheint hier ein wesentlicher Faktor zu sein. Die vielfältigen Wirkeigenschaften von Omega-3 Fettsäuren haben einen deutlich
      positiven Einfluss auf diverse physische wie psychische Erkrankungen, welche oftmals auf ein jahrelanges gravierendes
      Ungleichgewicht in der Aufnahme an Omega-6 Fettsäuren zu Omega-3 Fettsäuren zurückzuführen ist.

      Die Erkrankungen der Schilddrüse (Hypothyreose) lassen sich nicht selten ebenfalls auf einen zu geringen Fischkonsum
      (Mangel an Omega-3 Fettsäuren / Jod / Selen / Mangan) zurückführen.

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Nathan
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