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Nathan
Moderator
Beiträge: 42 | Zuletzt Online: 08.09.2019
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    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 11.06.2019

      Hallo Gloria,

      dass tut mir leid zu hören. Die beste Datenlage besteht immer noch für Lithium gefolgt von Lamotrigin, jeweils in Mono-Therapie.
      Für andere Psychopharmaka wie Antipsychotika (Neuroleptika), welche auch bei der bipolaren Störung angewendet werden,
      offenbaren Langzeitdaten hingegen leider nichts Gutes.

      Manche Experten gehen deshalb bereits neue Wege, ohne Psychopharmaka (Antipsychotika / Indikation Schizophrenie)
      Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst, Universitätsklinikum Freiburg. Ob die Indikation bipolare Störung auch zu dem
      Behandlungsangebot zählt, ist mir allerdings gegenwärtig nicht bekannt.
      Ich würde dies einfach mal anfragen.

      Lieben Gruß
      Nathan

      Quellen:

      swr.de/odysso/das-ende-der-schizophrenie/-/id=1046894/did=21312316/nid=1046894/1x6iu1a/index.html
      anlaufstelle-rheinland.de/upload/dateien/Transkript-VielFalter-Interview-Aderhold.pdf
      dgsp-ev.de/fileadmin/user_files/dgsp/pdfs/Texte_Anmeldecoupons/Aderhold_Antipsychotika_Update.pdf
      dgsf.org/service/wissensportal/fachaufsaetze-als-pdf-datei/neuroleptika-minimal-warum-und-wie-2014
      bpe-online.de/verband/rundbrief/2007/3/aderhold.htm
      madinamerica.com/wp-content/uploads/2017/01/Causation-not-just-correlation-.pdf

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 10.06.2019

      Liebe Dorothea,

      ZNS ist die Abkürzung für das zentrale Nervensystem (umgangssprachlich Gehirn). Wenn du oft am weinen bist, ist das ein Anzeichen dafür,
      dass du wohl gegenwärtig depressive Symptome zeigst. Ich habe hier diesem Beitrag erklärt, warum eine gesunde und abwechslungsreiche
      Ernährung so wichtig ist. Bestimmte Lebensmittel und Nährstoffe können deutlich dazu beitragen, dass es Dir besser geht.

      Entsprechende Anpassungen in deiner Ernährung können helfen, die Wirksamkeit der Arzneimittel die du einnimmst zu erhöhen, ohne das
      es zusätzliche Psychopharmaka bedarf. Wenn jedoch immer noch keine Besserung eintreten sollte, ist es wohl besser fachärztliche Hilfe
      in Anspruch zu nehmen. In vielen Fällen sind diese Anpassungen jedoch sehr hilfreich.

      Psychopharmaka können helfen psychische Stabilität zu erlangen, oftmals muss erst ein wirksames Mittel gefunden werden.
      Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen, ist jedoch ein so wenig wie möglich, eine gute Devise.
      Wenn du an schweren Depressionen leiden solltest, wäre es sinnvoll umgehend fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 02.06.2019

      Hallo Helena,

      vielen Dank. Ich gebe mir Mühe. Seit dem ich erkrankt bin, erkundige ich mich vielseitig.
      Ich bin geprüfter Pharmareferent und habe auch im Fachbereich ZNS gearbeitet.
      Die Ernährungswissenschaften interessieren mich schon seit Jahren.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 30.05.2019

      Lieber Emin,

      gerne, dieses ernährungsspezifische Update war ein wenig aufwendig. Es freut mich jedoch, wenn es dadurch auch anderen Betroffenen besser geht.

      Ja, die traditionelle chinesische Medizin (TCM) und auch die traditionelle indische Medizin (Ayurveda) sind äußerst interessant. Die beiden
      traditionellen Medizinen basieren auf Jahrhundert und Jahrtausend alten naturheilkundlichen und medizinischen Erfahrungswerten.

      Die westliche Forschung beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem wissenschaftlichen bzw. schulmedizinischen Abgleich, um diese
      wissenschaftlichen Erkenntnisse erfolgreich in die Schulmedizin zu transferieren.

      Es gibt sehr interessante Heilpflanzen, die wahre Schätze für die menschliche Gesundheit darstellen. Die TCM und die Ayurveda
      integrieren seit Jahrhunderten und Jahrtausenden sehr erfolgreich naturheilkundliche Erkenntnisse in spezielle Ernährungskonzepte.
      _

      Übrigens, wenn Du mal Zeit finden solltest. Ich habe da noch eine sehr interessante Literatur-Empfehlung:

      Autorin & Buchtitel: Annett Oehlschläger, "Stabilität kann man essen"
      Bausteine zum Selbstmanagement bei bipolarer Störung
      Ein Ratgeber für Menschen mit Manien und Depressionen
      Die Leseprobe ist schon äußerst interessant.

      Eine persönliche Anmerkung zu diesem Buch:

      Die ernährungswissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Forschung, können deutlich dazu beitragen, psychische Stabilität zu erlangen.
      Das Absetzen oder Reduzieren von Psychopharmaka birgt jedoch enorme Risiken, dies sollte nur in Absprache mit dem behandelnden
      Psychiater erfolgen.

      Nähere Informationen:

      pharmazeutische-zeitung.de/absetzen-aber-richtig/
      dgsp-ev.de/fileadmin/user_files/dgsp/pdfs/Publikationen/DGSP_Broschuere_Neuroleptika_reduzieren_und_absetzen.pdf

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlung" geschrieben. 28.05.2019

      Hallo RubyGloom,

      ich wollte Dir noch einen Tipp mit auf dem Weg geben, wie die Du auf natürliche Art und Weise deinen Cortisol-Spiegel senken kannst.
      Die natürlichen Aminosäuren L-Glutamin und GABA senken den Cortisol-Spiegel auf natürliche Art und Weise.

      Diese Aminosäuren finden sich in natürlichen Nahrungsquellen. GABA sollte Abends vor dem Zubettgehen immer in Verbindung
      mit Vitamin B6 und L-Arginin eingenommen werden, da ansonsten die Wirkung zu schwach ist. L-Glutamin sollte Morgens
      eingenommen werden.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "L-Taurin " geschrieben. 04.05.2019

      Warnhinweis zu L-Taurin

      L-Taurin kann bei einer dauerhaften Einnahme und entsprechender Dosis den Lithium-Spiegel erhöhen. Für Patienten die Lithium einnehmen,
      kann L-Taurin daher möglicherweise gefährlich sein. Die Einnahme von L-Taurin ist bei Patienten die Lithium einnehmen nicht zu empfehlen.
      Möglicherweise beeinflusst L-Taurin auch die Eliminierung anderer Arzneimittel.

    • Nathan hat das Thema "L-Taurin " erstellt. 04.05.2019

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.03.2019

      Persönliche Anmerkung

      Ich habe bisher gute Erfahrungen mit diesen ernährungsspezifischen Anpassungen gemacht. Dies spiegelt sich in einem Zugewinn an körperlicher
      wie geistiger Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Wohlbefinden wieder. Wie Arzneimittel, braucht auch eine Ernährungsumstellung einige Zeit
      bis eine Wirkung eintritt. Deshalb sollte man etwas Geduld haben. Eine deutliche Besserung stellt sich meist erst nach mehreren Tagen
      bis Wochen ein. Wichtig ist, dass man konsequent dabei bleibt und nicht in alte Verhaltensmuster (Gewohnheiten) zurück fällt.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.03.2019

      Hinweis

      Nahrungsergänzungen können helfen Mangelerscheinungen auszugleichen und eine ausreichende und kontinuierliche Versorgung
      an bestimmten Nährstoffen zu gewährleisten. Eine kontinuierliche Überversorgung an bestimmten Nährstoffen, kann jedoch genauso
      schaden, wie eine kontinuierliche Unterversorgung. Das kontinuierliche Überdosieren von Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen,
      Spurenelementen und Aminosäuren kann sich gesundheitlich sehr nachteilig auswirken. Deshalb sollte man sich zuvor umfassend
      erkundigen. Anstrebenswert ist daher eine möglichst frische, gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.03.2019

      Lieber Emin,

      ich empfehle Dir diesbezüglich, den genannten Quellenverweisen nachzugehen, um sich umfassend zu dem Thema zu erkundigen.
      Ich bin bereits schon an einer anderen Stelle auf pflanzliche Omega-3-Quellen eingegangen. Auch auf den Nutzen von
      Omega-3-Fettsäuren in Bezug auf die bipolare Störung.

      Ebenfalls herzlichst
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 03.03.2019

      Persönliche Anmerkung

      Ich habe bisher gute Erfahrungen mit diesen ernährungsspezifischen Anpassungen gemacht. Dies spiegelt sich in einem Zugewinn an körperlicher
      wie geistiger Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Wohlbefinden wieder. Wie Arzneimittel, braucht auch eine Ernährungsumstellung einige Zeit
      bis eine Wirkung eintritt. Deshalb sollte man etwas Geduld haben. Eine deutliche Besserung stellt sich meist erst nach mehreren Tagen bis
      Wochen ein. Wichtig ist, dass man konsequent dabei bleibt und nicht in alte Verhaltensmuster (Gewohnheiten) bezüglich der Ernährung
      zurück fällt.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 01.03.2019

      Hallo Emin,

      der Mangel an essentiellen Omega-3-Fettsäuren kann ein wesentlicher Einflussfaktor bei depressiven Symptomen sein, es können
      jedoch auch noch andere Mangelerscheinungen als mögliche Ursache in Frage kommen. Wie bereits berichtet, gibt es mehrere
      Einflussfaktoren. Weitere Einflussfaktoren sind beispielsweise Stoffwechselstörungen, neurobiologische und genetische Störungen.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 28.02.2019

      Hinweis

      Nahrungsergänzungen können helfen Mangelerscheinungen auszugleichen und eine ausreichende und kontinuierliche Versorgung
      an bestimmten Nährstoffen zu gewährleisten. Eine kontinuierliche Überversorgung an bestimmten Nährstoffen, kann jedoch genauso
      schaden, wie eine kontinuierliche Unterversorgung. Das kontinuierliche Überdosieren von Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen,
      Spurenelementen, Aminosäuren, etc. kann sich gesundheitlich sehr nachteilig auswirken. Deshalb sollte man sich zuvor umfassend
      erkundigen. Anstrebenswert ist daher eine möglichst frische, gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 27.02.2019

      Lieber Emin,

      es gibt wie bereits erwähnt, verschiedene pflanzliche Lebensmittel die reich an den genannten Nährstoffen sind.

      Fraglich bleibt allerdings, ob individuell ausreichend EPA und DHA aus der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure ALA synthetisiert werden können.
      Die Umwandlungsrate kann individuell unterschiedlich ausfallen. Vorteilhaft ist daher, mehrere Omega-3 reiche pflanzliche Lebensmittel
      miteinander zu kombinieren und zu verschiedenen Tageszeiten in die Ernährung zu integrieren. Wenn die körpereigene Umwandlungsrate
      nicht ausreichend sein sollte, können zusätzlich bspw. Algen-Supplemente genutzt werden.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.02.2019

      Glycin

      Glycin ist eine natürliche Aminosäure, welche sich in verschiedenen Lebensmitteln befindet. Glycin stellt für den Menschen eine nicht-essentielle
      bzw. semi-essentielle Aminosäure dar. Glycin ist außerdem ein weiterer wichtiger inhibitorischer Neurotransmitter. Ein Mangel an Glycin wird
      ebenfalls mit Schlafstörungen in Verbindung gebracht. Eine ausreichende Versorgung mit Glycin, kann zur einer verbesserten Schlafqualität,
      Regeneration und Belastbarkeit beitragen.

      Lebensmittel reich an Glycin

      Tierische Quellen: Gelatine Pulver, Käse (Edamer, Emmentaler, Gouda, Camembert, Brie) und Hühnerei.
      Pflanzliche Quellen: Erdnüsse, Sojabohnen, Linsen, Limabohnen, Walnüsse, Haferflocken und Dinkelmehl.

      Information: Vorzugsweise sollte Rinder-Gelatine von grassgefütterten Rindern verwendet werden. Gelatine besteht aus 18 verschiedenen
      Aminosäuren. Gelatine enthält alle essentiellen Aminosäuren außer Tryptophan. Gelatine Pulver ist besonders reich an Glycin und reich an
      Prolin. Gelatine Pulver enthält wenig Zucker und Fett. Bei einem Mangel, kann das in Kollagen enthaltene Glycin den Schlaf verbessern.
      Gelatine Pulver sollte mit natürlichen Vitamin C eingenommen werden, bspw. mit frisch gepressten Orangensaft. Dosisabhängig kann
      möglicherweise eine leichte Obstipation (Verstopfung) auftreten. Geschroteter Leinsamen, getrocknete Pflaumen, Buttermilch und eine
      Reduktion der Dosis können diesbezüglich Abhilfe schaffen.

      Quellen:

      Makoto Bannai and Nobuhiro Kawai (2011) New Therapeutic Strategy for Amino Acid Medicine: Glycine Improves the Quality of Sleep
      pdfs.semanticscholar.org/14d4/12873a5a2838dc57df9f44bb6c47a89e6610.pdf
      praxis-hinterberger.de/neue-erkenntnisse-bei-schlafstoerungen/
      medlexi.de/Glycin

      Tryptophan

      Auch Lebensmittel die reich an Tryptophan sind, können dazu beitragen, die Schlafqualität zu verbessern. Tryptophan ist besonders für seine
      stimmungsaufhellende, beruhigende und ausgleichende Wirkung bekannt. Denn der Körper wandelt die Aminosäure zu dem Neurotransmitter
      Serotonin um. Zudem ist die Aminosäure essentiell für einen gesunden Schlafrhythmus. Dies liegt daran, dass überschüssiges Serotonin
      anschließend in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird.

      Lebensmittel reich an Tryptophan

      Datteln, Banane, Honig, dunkle Schokolade mit hohem Kakao-Anteil, 100 % Kakao Pulver, Kuhmilch, Hummus, Cashewkerne,
      Walnüsse, Erdnüsse, Hühnerei, Haferflocken, Sojabohnen, Spinat, Kartoffeln, Emmentaler, Brie und Parmesankäse.

      Ergänzende Informationen:

      daegfa.de/PatientenPortal/Upload/Documents/Ernährung/DZA%20Ernährung%20Essen%20und%20Psyche.pdf
      gesundenatur.info/datteln.html

      Kurkuma

      Kurkuma ist ein Gewürz und eine beliebte Heilpflanze in der TCM und in der Ayurveda. Kurkuma verfügt unter anderem über antiinflammatorische,
      antioxidative, antibakterielle, antivirale, antimykotische, neuroprotektive und neuroregenerative Wirkeigenschaften. Empfehlenswert ist das Trinken
      einer goldenen Milch in regelmäßigen Abständen 1 mal wöchentlich. Bei einer täglichen Einnahme von Kurkuma, in einer höheren Dosis, entfaltet
      sich eine antidepressive Wirkung. Um die psychische Stabilität nicht zu gefährden, ist daher von einer dauerhaften Einnahme einer goldenen Milch,
      insbesondere in höherer Dosis abzuraten. Kurkuma sollte jedoch als Gewürz in der Küche, in geringerer Dosis, öfters verwendet werden. Kurkuma
      ist fettlöslich und kann vom Körper besser aufgenommen werden, wenn es mit fetthaltigen Lebensmitteln (bspw. Öl, Milch, Joghurt) verzehrt wird.
      Eine einfache Methode die Bioverfügbarkeit von Kurkuma zu erhöhen, ist schwarzen Pfeffer hinzuzufügen. Rezept für eine goldene Milch: 1 TL
      Kurkuma (Bio-Qualität) mit einer Prise schwarzen Pfeffer in ein Glas geben, Milch (3,8 % Fett) hinzufügen und 1 TL Honig einrühren.

      Quellen:

      medicoconsult.de/curcumin/
      epochtimes.de/gesundheit/medizin/wie-kurkuma-das-menschliche-gehirn-heilt-und-staerkt-indien-heilmittel-krebs-praevention-vorbeugen-depression-a1256503.html

      Ceylon-Zimt

      Ceylon-Zimt ist ebenfalls ein beliebtes Gewürz und ein Naturheilmittel mit vielseitiger Wirkung. Bei regelmäßiger Anwendung sollte zuvor immer der
      behandelnde Arzt befragt werden, um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu vermeiden. Ceylon-Zimt sollte nicht dauerhaft, sondern
      nur zeitweise angewendet werden. Ceylon-Zimt sollte nicht an heißen Tagen eingenommen werden, da Ceylon-Zimt die Thermogenese erhöht.
      Außerdem sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Bei der Anwendung sollte ausschließlich Ceylon-Zimt aus
      biologisch kontrollierten Anbau verwendet werden.

      Quellen:

      autoimmunportal.de/zimt/
      medlexi.de/Zimt

      Granatapfel

      Der Granatapfel (Punica granatum) gilt als älteste Heilfrucht der Menschheit. Er wird seit Jahrhunderten als Nahrungs- und Genussmittel verwendet.
      Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften sind dabei in vielen Kulturen bekannt und werden oft genutzt – besonders Granatapfelsaft ist aufgrund
      seiner gesunden Wirkung beliebt. Zu kaum einer anderen Pflanze wurden in den letzten Jahren mehr ernährungswissenschaftliche Studien
      durchgeführt als zum Granatapfel.

      Quelle:

      gesundheit.de/medizin/naturheilmittel/heilpflanzen/granatapfel-in-der-modernen-naturheilkunde

      Anmerkung: Bei Granatapfelsaft ist auf 100 % Direktsaft oder 100 % Granatapfelsaftkonzentrat zu achten.
      Fruchtsaftgetränke mit geringeren Fruchtanteil sind weniger wirksam bis unwirksam.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.02.2019

      GABA

      Im Gehirn ist GABA (Gamma-Aminobuttersäure) mit einem Anteil von ungefähr 1/3 der häufigste vorkommende Neurotransmitter und
      der wichtigste inhibitorische (hemmende) Neurotransmitter im Zentralnervensystem (ZNS). Daher verwundert es nicht, dass Schlaf
      wesentlich durch die hemmende Funktion der GABAergen Neuronen gesteuert wird. Bei GABA handelt es sich um ein biogenes
      Amin der Glutaminsäure und um den mengenmäßig bedeutendsten dämpfenden Neurotransmitter im Gehirn. GABA verhindert
      nicht nur die Überstimulation von Neuronen, sondern dient dem Körper auch als natürliches Entspannungsmittel mit beruhigendem
      Einfluss auf das zentrale Nervensystem. Die Neurotransmitter müssen sich im ZNS in einem Gleichgewicht aus stimulierenden
      (exzitierenden) und hemmenden (inhibierenden) Neurotransmittern befinden. Besteht ein Ungleichgewicht, z.B. durch einen
      Mangel an GABA, führt dies zu erhöhter Erregbarkeit, Angstzuständen, Schlafstörungen und Depressionen.

      Stress und ein gestörter Schlaf sind oftmals der Auslöser für erneute Krankheitsepisoden. GABA kann auf natürliche Weise helfen
      die Stressresistenz zu erhöhen. GABA hat eine beruhigende Wirkung und hilft auf natürliche Weise gesunden Schlaf zu fördern,
      indem GABA die Erregbarkeit der Nerven reduziert.

      Eine Studie des Institute of Biosciences an der University of Cork in Irland hat ergeben, dass probiotische Lebensmittel den Spiegel
      an Gamma-Aminobuttersäure erhöhen. Lebensmittel wie Joghurt, Kefir, Kimchi und Sauerkraut enthalten die Bakterienstämme
      Lactobacillus brevis und Bifidobacterium dentium, die sich dazu besonders gut eignen.

      Vorteilhaft ist außerdem die Koffeinzufuhr zu reduzieren, da sie die Fähigkeit dieses Neurotransmitters hemmt, an seine Rezeptoren zu
      binden. Stattdessen sollte gelegentlich Tee (Bio-Qualität) getrunken werden, welcher die Aminosäure L-Theanin enthält. L-Theanin
      verbessert die Bildung von GABA. Eine Kost mit ausreichend Vitamin B6 und Glutamin fördert die körpereigene Bereitstellung.
      Eine weitere sehr effektive Möglichkeit, den GABA-Spiegel zu erhöhen, ist körperliche Betätigung.

      Glutamin / Glutaminsäure

      Die semi-essentielle Aminosäure Glutamin, welche in anderer Literatur auch als nicht-essentielle Aminosäure beschrieben wird,
      ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Sie stabilisiert das Immunsystem, stärkt die Darmzellen, hilft gegen Stress,
      Stimmungstiefs und innere Unruhe.

      Glutamin ist wichtigster Energielieferant für die Immun- und Darmzellen. Besteht ein Mangel an dieser Aminosäure, lahmt der Motor
      dieser Zellen und sie können nicht richtig arbeiten. Vor allem bei körperlichen und psychischen Belastungen nimmt die Konzentration
      an Glutamin ab, wie verschiedene Studien zeigen. Gleichzeitig steigt die Zahl der zellschädigenden freien Radikalen explosionsartig
      an. Es kommt zu einer Kettenreaktion: Mit nachlassendem Glutamin-Gehalt fehlt der Brennstoff für die Zellen. Das Immunsystem
      schwächelt, die Darmschleimhaut verliert nach und nach ihre Schutzwirkung. Im Extremfall kann es zum »Leaky-Gut-Syndrome«
      kommen – der Darm bekommt »Lecks«, so dass Fremdstoffe seinen Abwehrschirm überwinden und durch die Schleimhaut in
      das Blut gelangen können.

      Gerade bei Stress, Anspannung, Hektik und körperlicher Belastung kann es sinnvoll sein, Glutamin von außen zuzuführen. Glutamin
      wirkt wie ein Zünder für die Zellen. Besonders die Immun- und Darmzellen benötigen reichlich von dieser Aminosäure, da sie sich
      sehr schnell teilen bzw. erneuern. Ist genügend Glutamin vorhanden, werden Immun- und Darmzellen stabilisiert, Abwehr und
      Darmschleimhaut gestärkt und damit Stress-Symptomen entgegengewirkt und vorgebeugt.

      Patienten mit Erschöpfungszuständen und Hirnleistungsstörungen weisen häufig einen Mangel an Glutaminsäure auf. Innere Unruhe,
      Schlaflosigkeit und mangelnde Konzentration stehen damit im Zusammenhang.

      Aus Glutaminsäure bildet der Körper Glutamin und umgekehrt. Glutamin steigert die Produktion von GABA, Gamma-Aminobuttersäure,
      die wiederum aus Glutamin hergestellt wird. GABA ist der wichtigste inhibitorische Neurotransmitter des Gehirns. Das bedeutet, dass
      sie wie ein Schleusenwärter die Reizweiterleitung zwischen den Nervenzellen hemmt. Sie ist damit so etwas wie das natürliche
      Beruhigungsmittel des Gehirns.

      Steht dem Körper genügend Glutamin zur Verfügung, kann er GABA bauen. Mit positiven Auswirkungen: Innere Ruhe, Ausgeglichenheit
      auch in Stresssituationen, verbesserte Konzentration, erholsamer Schlaf. Glutamin wirkt sogar unterstützend bei der Behandlung
      von Depressionen. Deshalb sollte man ausreichend Lebensmittel die Glutaminsäure enthalten zu sich nehmen.

      Weiterführende Informationen siehe Quellenverweis.

      Lebensmittel reich an Glutaminsäure

      Tierische Quellen: Quark, Milch, Käse (Weißkäse, Gauda, Edamer, Tilsiter, Appenzeller, Camembert, Brie), Nudeln und Hühnerei.
      Pflanzliche Quellen: Dunkle Schokolade mit hohem Kakao-Anteil, Hülsenfrüchte, Erdnüsse (ungesalzen), Haferflocken, Walnüsse,
      Dinkel und gelegentlich morgens schwarzer Tee (Bio), Oolong Tee (Bio) oder grünen Tee (Bio) mit frisch gepresster Zitrone.

      Quellen:

      gedankenwelt.de/gaba-der-neurotransmitter-der-ruhe-und-entspannung/
      fet-ev.eu/aminosaeuren/
      flexikon.doccheck.com/de/Gamma-Aminobutters%C3%A4ure
      ÄrzteZeitung - Insomnie-Forscher haben den Botenstoff GABA im Fokus
      aminosaeure.com/aminosaeuren-und-ihre-anwendungsgebiete/schlaf-stimmung-leistungsfaehigkeit.html
      vitalinstitut.net/glutamin/
      pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-202018/genussgetraenk-mit-zusatznutzen/

      Warnhinweis

      Wenn täglich größere Mengen grüner Tee verzehrt werden, können Arzneimittelspiegel gesenkt werden.
      Grüner Tee, schwarzer Tee und Oolong Tee enthalten wie Kaffee Koffein, daher ist es ratsam, diese
      Teesorten nur gelegentlich morgens und nur in moderaten Mengen zu sich zu nehmen.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Medizinische und ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.02.2019

      Nähere Informationen zu Omega-3-Fettsäuren

      Omega-3-Fettsäuren sind für den Menschen essentielle (lebensnotwendige) Fettsäuren.

      Unipolare Depressionen und bipolare Störungen treten häufiger bei Personen mit geringer Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren
      und/oder niedrigen Spiegeln von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) auf.[71]
      Ein niedriger Omega-3-Index ist ein Risikofaktor für zukünftige Selbstmordversuche.[78]

      Zu verschiedenen Interventionsstudien (Dosierungen zwischen 1 und 9,6 g/Tag) liegen mehrere Metaanalysen vor, deren Ergebnisse
      nicht übereinstimmen.[71][79][80] Es scheint einiges darauf hinzuweisen, dass es für den Nachweis eines antidepressiven Effektes
      darauf ankommt, welche der Omega-3-Fettsäuren den Teilnehmern der Studien verabreicht wurde.[80] Es konnte nachgewiesen
      werden, dass EPA einen antidepressiven Effekt bei einer Applikation von mehr als 1 g/Tag aufweist
      , während DHA allein nur
      einen geringfügigen bis keinen antidepressiven Effekt zeigt.[81] Mehrere Kombinationsstudien, die beide Omega-3-Fettsäuren in
      einem Verhältnis von > 1 von EPA:DHA verabreichten, konnten ebenfalls positive antidepressive Effekte aufzeigen. Betrug hingegen
      das Verhältnis von EPA zu DHA weniger als 1, konnten keine antidepressiven Effekte gemessen werden.[82] Es scheint somit noch
      Forschungsbedarf zu geben, um genaue Anweisungen für die Ernährung herausgeben zu können (sprich Monotherapie einzelner
      Omega-3-Fettsäuren gegenüber einer Kombinationstherapie und auch die Höhe der eingesetzten täglichen Dosis). Allerdings
      besteht ein nachhaltiges Interesse, auf diesem Gebiet weiterzuforschen, da die bisherigen Ergebnisse vielversprechend sind,
      insofern bei einer Reihe von Versuchspersonen Depressionen gemildert oder ganz aufgehoben wurden. Es wurde
      vorgeschlagen, sich in zukünftigen Studien an Omega-3-Fettsäurespiegeln zu orientieren.[83]

      Omega-3-Fettsäuren sind unter anderem für Struktur und Funktion von Hirn und Auge essentiell. Verschiedene Wirkmechanismen,
      die hierfür relevant sind, hat man beschrieben: Veränderungen in der dopaminergen Funktion, Regulation von Hormonsystemen,
      Veränderungen intrazellulärer Signalsysteme, vermehrte dendritische Verzweigung und Synapsenbildung und eine Anzahl
      anderer.[71] Dies gilt insbesondere für Docosahexaensäure, weniger für Eicosapentaensäure und nicht für α-Linolensäure.

      Die Omega-3-Fettsäurespiegel der an Schizophrenie erkrankten Patienten sind ebenfalls signifikant niedriger als die
      Omega-3-Fettsäurespiegel der Probanden gesunder Kontrollgruppen.[71] In 3 von 4 Interventionsstudien wurden
      positive Effekte gesehen[71] sowie in Studien zur Wirkung von Eicosapentaensäure (EPA).

      Quelle: Wikipedia Omega-3-Fettsäuren

      Wirkeigenschaften natürlicher Omega-3-Fettsäuren:

      - Omega-3-Fettsäuren helfen den Ausbruch erneuter Krankheitsepisoden zu verhindern
      - Omega-3-Fettsäuren wirken antidepressiv ohne zusätzliches Switch-Risiko
      - Omega-3-Fettsäuren wirken antiinflammatorisch (entzündungshemmend)
      - Omega-3-Fettsäuren wirken Autoimmunerkrankungen entgegen
      - Omega-3-Fettsäuren lindern Gereiztheit und Aggressionen
      - Omega-3-Fettsäuren fördern gesunden Schlaf
      - Omega-3-Fettsäuren erhöhen die Stresstoleranz
      - Omega-3-Fettsäuren können beim Abnehmen hilfreich sein

      In der Natur finden sich tierische und pflanzliche Omega-3-Quellen. Der empfohlene Tagesbedarf liegt bei einem gesunden Menschen, je nach
      Quellenangabe, zwischen 250 mg und 1500 mg Omega-3-Fettsäuren. Empfohlen werden mind. 2-3 Fischmahlzeiten (fetten Seefisch) pro Woche.
      Tierische Omega-3-Fettsäuren werden vom Körper besser aufgenommen. Die Umwandlungsrate der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure ALA in EPA
      und DHA ist körperlich limitiert. Forscher schätzen, dass Erwachsene etwa 5-10 Prozent der Alpha-Linolensäure (ALA) zu EPA und nur 0,5 Prozent
      zu DHA umbauen. Veganismus kann in Bezug auf eine ausreichenden Versorgung mit DHA ein Problem darstellen, insofern keine pflanzlichen
      Quellen genutzt werden, die reich an EPA und DHA sind, wie beispielsweise essbare Meeresalgen, Algenöl oder Algenöl-Supplemente. Auch
      Mischköstler können eine Unterversorgung an EPA und DHA aufweisen, insofern tierische Quellen, wie fettreiche Seefische die reich an EPA
      und DHA sind, eher gemieden werden. EPA und DHA sind essentielle Fettsäuren für die Physiologie und Funktionalität des ZNS.

      Bedingt durch die forcierte Lebensmittelproduktion und Ernährungsweise, liegt nicht selten, ein gravierendes Missverhältnis an Omega-3-Fettsäuren
      (Unterversorgung) zu Omega-6-Fettsäuren (Überversorgung) vor. Eine Überversorgung an Omega-6-Fettsäuren und eine Unterversorgung an
      Omega-3-Fettsäuren fördert langfristig nicht nur Entzündungen im Körper und im ZNS (Gehirn). Wenn der Körper nicht über ausreichend Omega-3
      Fettsäuren verfügt, führt der langfristige Mangel an Omega-3-Fettsäuren zu diversen pathogenen (krankhaften) Veränderungen, welche die
      Funktionalität des Gehirns gravierend negativ beeinflussen. Immer deutlicher zeigt sich in der Wissenschaft, dass diverse physische und
      psychische Erkrankungen mit Entzündungen und Autoimmunerkrankungen einhergehen. Chronische Entzündungen im Körper sind oftmals
      ernährungsbedingt. Zumeist treten Entzündungen erst in latenter Form auf, bevor sie einen chronischen Verlauf nehmen. Das Missverhältnis
      in der Nährstoffzufuhr von Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren, ist ein wesentlicher Faktor. Liegt ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren
      vor, zeigen Omega-3-Fettsäuren bei ausreichender Zufuhr einen deutlich positiven Einfluss auf diverse psychische wie physische Erkrankungen.
      Des Weiteren ist die Omega-3-Fettsäure EPA ein essentieller Nährstoff, welcher für die Synthese spezifischer Neurotransmitter benötigt wird.
      Ein Mangel an EPA und anderen Nährstoffen, welche für die Synthese bestimmter Neurotransmitter benötigt werden, führt dazu, dass
      bestimmte Neurotransmitter nur unzureichend synthetisiert werden können, dies kann beispielsweise eine Depression verursachen.

      Im Interesse der eigenen Gesundheit, sollte der gravierenden kontinuierlichen Überversorgung an Omega-6-Fettsäuren und der gravierenden
      kontinuierlichen Unterversorgung an Omega-3-Fettsäuren, auf ein gesundes Maß entgegengewirkt werden. In vielerlei Hinsicht ist es vorteilhaft
      sich überwiegend entzündungshemmend zu ernähren. Dazu ist es ratsam, vermehrt entzündungshemmende Lebensmittel in die tägliche
      Ernährung zu integrieren. Omega-3-Fettsäuren haben hier einen besonderen Stellenwert.

      Die tägliche zusätzliche Aufnahme von 5 g an langkettigen Omega-3-Fettsäuren ist für die Sicherheit der Bevölkerung unbedenklich.
      So lautet die Schlussfolgerung der EFSA. Das BfR empfiehlt pro Tag nicht mehr als 1500 mg Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen.

      Tierische Quellen reich an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA

      EPA und DHA Gehalt fettreiche Fische pro 100 g (Durchschnittswert)

      Sardine 747 EPA (mg); 1.337 DHA (mg); 2.084 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Hering 740 EPA (mg); 1.170 DHA (mg); 1.910 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Lachs 593 EPA (mg); 1.155 DHA (mg); 1.748 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Makrele 588 EPA (mg); 739 DHA (mg); 1.327 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Thunfisch 223 EPA (mg); 593 DHA (mg); 816 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)

      Quelle:

      Arbeitskreis Omega-3 e.V.
      Souci · Fachmann · Kraut (2016): Die Zusammensetzung der Lebensmittel – Nährwert-Tabellen. 8.,
      revidierte und ergänzte Aufl., Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart
      (je nach Quellenangabe können diese Angaben variieren)

      Pflanzliche Quellen reich an Omega-3-Fettsäuren

      Geschroteter Leinsamen, Leinöl, Chiasamen, Hanfsamen, Hanföl und Rapsöl. Grünes Blattgemüse ist ebenfalls eine gute Quelle von ALA.
      Rosenkohl, Grünkohl, Spinat und Brunnenkresse liefern Omega-3-Fettsäuren. Bei bestimmten pflanzlichen Omega-3-Quellen sollte
      die spezifische tägliche empfohlene Aufnahmemenge beachtet werden.

      Omega-3-Fettsäuren Nahrungsergänzungsmittel (NEM)

      Da nicht jeder täglich Fisch verzehren möchte, können NEM eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Eine antidepressive Wirkung wurde
      ab 1 g EPA bzw. 1000 mg EPA pro Tag nachgewiesen. Supplemente sollten einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren aufweisen,
      insbesondere einen hohen Gehalt an EPA. Empfehlenswert sind Supplemente ab 400 mg EPA und 300 mg DHA pro 1000 mg Kapsel.
      Für Veganer und Vegetarier eigenen sich pflanzliche Algenöl-Supplemente, die reich an EPA und DHA sind. NEM enthalten isolierte
      Fettsäuren. NEM stellen keinen vollständigen Ersatz für Algen- oder Fischkonsum dar. Essbare Algen aus Wildsammlung und fett-
      reiche Seefische aus Wildfang enthalten eine Vielzahl weiterer gesunder Nährstoffe. NEM sollten unbedingt schadstoffgereinigt sein.

      Hintergrund Missverhältnis Omega-3-Fettsäuren zu Omega-6-Fettsäuren / Schadstoffe durch Umweltbelastung

      Produkte aus der konventionellen Massentierhaltung (Stallhaltung) weisen beispielsweise oftmals ein sehr unvorteilhaftes Omega-3
      zu-Omega-6-Fettsäuren-Verhältnis auf, was auf die genutzten Futtermittel und Haltungsbedingungen zurückzuführen ist. Zudem
      werden oftmals unbewusst zu viele pflanzliche Lebensmittel, insbesondere bestimmte Getreideprodukte, die bei einseitigen
      und übermäßigen Konsum ebenfalls entzündliche Prozesse begünstigen können verzehrt.

      Tierische Produkte verfügen über ein besseres Omega-3-zu-Omega-6-Fettsäuren-Verhältnis, umso natürlicher die Umgebung, die
      Haltungsbedingungen und die Nahrungsquellen sind. Ein besseres Omega-3 zu-Omega-6-Fettsäuren-Verhältnis weisen oftmals
      Produkte aus biologisch kontrollierter Landwirtschaft und Freilandhaltung auf. Fisch aus Wildfang ist bezüglich des Omega-3-zu-
      Omega-6-Fettsäuren-Verhältnis oftmals eine gute Wahl, jedoch ist Fisch heutzutage durch Umweltverschmutzung deutlich höher
      schadstoffbelastet. Die Quecksilber-Werte sind in der Regel sehr erhöht. Circa das 5-20-fache über dem zulässigen Grenzwert.
      Einige Fischarten weisen geringere Schadstoffbelastung als andere auf. Experten warnen vor Fischkonsum aus Aquakulturen.

      Quellen:

      derstandard.at/2000067095715/Fisch-essen-gegen-Depression
      autoimmunportal.de/omega-6-fettsaeuren/
      link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-662-56307-6_15
      autoimmunportal.de/autoimmunerkrankungen-ursachen/
      fet-ev.eu/entzuendungshemmende-ernaehrung/
      ndr.de/ratgeber/gesundheit/Entzuendungen-mit-gesunder-Ernaehrung-lindern,entzuendungshemmer100.html
      efsa.europa.eu/de/press/news/120727
      scinexx.de/news/biowissen/bio-milch-und-bio-fleisch-sind-gesuender/
      wissenschaft.de/umwelt-natur/grasmilch-ist-gesuender/
      swr.de/odysso/quecksilber-im-fisch-bedenklich-oder-nicht/-/id=1046894/did=19566772/nid=1046894/6iyuvf/index.html
      www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/schadstoff/methylhg/
      youtube.com/watch?v=BwSxLdHlPl8

      Warnhinweis

      Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) sollte zuvor immer erst mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Empfänger
Nathan
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