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Nathan
Beiträge: 24 | Zuletzt Online: 07.02.2019
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keine Angabe
    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      Natürliche Omega-3 Fettsäuren sind lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren. Ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren wird mit der Entstehung diverser
      physischer und psychischer Erkrankungen in Verbindung gebracht. Omega-3 Fettsäuren können helfen depressive Symptome zu beheben und zu
      vermeiden. Des Weitern können Omega-3 Fettsäuren helfen den Ausbruch von Psychosen zu verhindern oder deutlich hinauszuzögern.

      Quellen:

      Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen | Pharmazeutische Zeitung
      Stoll, A. L., et al., Omega 3 fatty acids in bipolar disorder: a preliminary double-blind,
      placebo-controlled trial. Arch. Gen. Psychiatry. 56 (1999) 407 - 412.

      Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      MERCOLA - Können Fischöle die Entwicklung einer Psychose verhindern oder verzögern ?
      Forbes November 16, 2014
      Bloomberg January 22, 2014
      Arch Gen Psychiatry. 1999 May;56(5):407-12.
      Neurology 10.1212/WNL.0b013e3182a9584c
      USA Today January 22, 2014
      World’s Healthiest Foods, Sardines

      Probiotika

      Das Ergebnis einer aktuellen Studie belegt, dass jedes 4. Medikament die Darmflora negativ beeinflusst, darunter auch Psychopharmaka
      wie Antipsychotika. Eine gestörte Darmflora kann die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen, dies kann gehäufte
      Krankheitsepisoden und weitere Erkrankungen zur Folge haben. Deshalb empfiehlt sich eine prä- und probiotische
      Ernährung und ggf. die Einnahme eines Breitspektrum-Probiotikums.

      Quellen:

      Auch Nicht-Antibiotika stören die Darmflora - Scinexx
      (Nature, 2018; doi: 10.1038/nature25979)

      Nicht nur Antibiotika schädigen die Darmflora - Wissenschaft aktuell
      „Extensive impact of non-antibiotic drugs on human gut bacteria“, Lisa Maier et al.; Nature, DOI: 10.1038/nature25979

      American College of Neuropsychopharmacology, Probiotics could help millions of patients suffering from bipolar disorder,
      ScienceDaily, 13. Dezember 2018, Probiotika zur Therapie bei bipolarer Störung - Zentrum der Gesundheit

      L-Theanin

      L-Theanin ist eine extrahierte natürliche Aminosäure aus dem grünen Tee, welche auf natürliche Weise hilft Stress abzubauen
      und ebenso einen gesunden Schlaf zu fördern.

      Quellen:

      Psychologie Welt - Verwenden von Aminosäuren und Omega-3 zur Behandlung der bipolaren Störung
      Bipolar Disorder: Die Integrative Mental Health Lösung, von James Lake MD

      Psychiatrist.com
      L-Theanine Relieves Positive, Activation, and Anxiety Symptoms in Patients With Schizophrenia and Schizoaffective Disorder:
      An 8-Week, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, 2-Center Study, Michael S. Ritsner, MD, PhD; Chanoch Miodownik,
      MD; Yael Ratner, MD; Tatyana Shleifer, MD; Maria Mar, MD; Leonid Pintov, MD; and Vladimir Lerner, MD,
      PhD J Clin Psychiatry 2011;72(1):34-42

      Ashwagandha (Schlafbeere / Winterkirsche)

      Quelle:

      NCBI - J Clin Psychiatry. 2013 Nov;74(11):1076-83. doi: 10.4088/JCP.13m08413.
      Randomized placebo-controlled adjunctive study of an extract of withania somnifera for cognitive dysfunction in bipolar disorder.
      Chengappa KN1, Bowie CR, Schlicht PJ, Fleet D, Brar JS, Jindal R.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.02.2019

      Anmerkung zu Omega-3 Fettsäuren aus der Nahrungsquelle Fisch

      EPA und DHA Gehalt fettreiche Fische pro 100 g (Durchschnittswert)

      Sardine 747 EPA (mg); 1.337 DHA (mg); 2.084 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Hering 740 EPA (mg); 1.170 DHA (mg); 1.910 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Lachs 593 EPA (mg); 1.155 DHA (mg); 1.748 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Makrele 588 EPA (mg); 739 DHA (mg); 1.327 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Thunfisch 223 EPA (mg); 593 DHA (mg); 816 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)

      Quelle:

      Arbeitskreis Omega-3 e.V.
      Souci · Fachmann · Kraut (2016): Die Zusammensetzung der Lebensmittel – Nährwert-Tabellen. 8.,
      revidierte und ergänzte Aufl., Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart
      (je nach Quellenangabe können diese Angaben variieren)
      _

      Zuchtfische aus Aquakulturen (Massentierhaltung) enthalten oftmals wie Fleisch aus Massentierhaltung und Massentierhaltungsprodukten
      (Wurst, Käse, Milch, Joghurt, etc.), aufgrund der genutzten Futtermittel deutlich mehr Omega-6 Fettsäuren als Omega-3 Fettsäuren
      (Ungleichgewicht). Ein besseres Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren-Verhältnis können Bio-Produkte aufweisen. Grundsätzlich gilt,
      das tierische Produkte ein besseres Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren-Verhältnis aufweisen, umso natürlicher die Umgebung
      (Wildfang), Haltungsbedingungen und Nahrungsquellen sind. Fisch kann wie andere Lebensmittel schadstoffbelastet sein.
      Einige Fischarten sind jedoch weniger schadstoffbelastet als andere. Frischer und tiefgefrorener möglichst
      unverarbeiteter Fisch, ist Fisch aus Konserven vorzuziehen.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" geschrieben. 05.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      (Unipolare) Depressionen und bipolare Störungen treten häufiger bei Personen mit geringer Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und/oder niedrigen Spiegeln von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure auf.[71] Ein niedriger Omega-3-Index ist ein Risikofaktor für zukünftige Selbstmordversuche.[78] Zu verschiedenen Interventionsstudien (Dosierungen zwischen 1 und 9,6 g/Tag) liegen mehrere Metaanalysen vor, deren Ergebnisse nicht übereinstimmen.[71][79][80] Es scheint einiges darauf hinzuweisen, dass es für den Nachweis eines antidepressiven Effektes darauf ankommt, welche der Omega-3-Fettsäuren den Teilnehmern der Studien verabreicht wurde.[80] Es konnte nachgewiesen werden, dass EPA einen antidepressiven Effekt bei einer Applikation von mehr als 1 g/Tag aufweist, während DHA allein nur einen geringfügigen bis keinen antidepressiven Effekt zeigt.[81] Mehrere Kombinationsstudien, die beide Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von > 1 von EPA:DHA verabreichten, konnten ebenfalls positive antidepressive Effekte aufzeigen. Betrug hingegen das Verhältnis von EPA zu DHA weniger als 1, konnten keine antidepressiven Effekte gemessen werden.[82] Es scheint somit noch Forschungsbedarf zu geben, um genaue Anweisungen für die Ernährung herausgeben zu können (sprich Monotherapie einzelner Omega-3-Fettsäuren gegenüber einer Kombinationstherapie und auch die Höhe der eingesetzten täglichen Dosis). Allerdings besteht ein nachhaltiges Interesse, auf diesem Gebiet weiterzuforschen, da die bisherigen Ergebnisse vielversprechend sind, insofern bei einer Reihe von Versuchspersonen Depressionen gemildert oder ganz aufgehoben wurden. Es wurde vorgeschlagen, sich in zukünftigen Studien an Omega-3-Fettsäurespiegeln zu orientieren.[83]

      Die Omega-3-Fettsäurespiegel der an Schizophrenie erkrankten Patienten sind signifikant niedriger als die Omega-3-Fettsäurespiegel der Probanden gesunder Kontrollgruppen.[71] In 3 von 4 Interventionsstudien wurden positive Effekte gesehen[71] sowie in Studien zur Wirkung von Eicosapentaensäure.

      Quelle: Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      Wirkeigenschaften natürlicher Omega-3 Fettsäuren:

      - Omega-3 Fettsäuren lindern Gereiztheit und Aggressionen
      - Omega-3 Fettsäuren fördern gesunden Schlaf
      - Omega-3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend
      - Omega-3 Fettsäuren wirken Autoimmunerkrankungen entgegen
      - Omega-3 Fettsäuren wirken antidepressiv ohne zusätzliches Switch-Risiko
      - Omega-3 Fettsäuren erhöhen die Stresstoleranz
      - Omega-3 Fettsäuren können helfen den Ausbruch einer Psychose zu verhindern
      - Omega-3 Fettsäuren können beim Abnehmen hilfreich sein

      In der Natur finden sich tierische und pflanzliche Omega-3-Quellen. Empfohlen werden 2-3 Fischmahlzeiten (fetten Seefisch) pro Woche. Zu den fetten Seefischen zählen u. a. Wildlachs, Makrele, Hering, Sprotte und Thunfisch. Fetter Seefisch ist reich den Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA. Pflanzliche Quellen die reich an Omega-3-Fettsäuren sind u. a. geschroteter Leinsamen, Leinöl, Chia-Samen und Walnüsse. Tierisches Omega-3 wird vom Körper besser aufgenommen. Die Umwandlungsrate der pflanzlichen Omega-3 Fettsäure ALA in EPA und DHA ist körperlich limitiert und beträgt maximal 10 %. Tierische Omega-3 Supplemente sollten mind. 400 mg EPA und 300 mg DHA pro 1000 mg Kapsel aufweisen. Omega-3 Supplemente mit geringem Gehalt an EPA und DHA sind wenig wirksam bis unwirksam. Eine antidepressive Wirkung wurde ab 1000 mg EPA pro Tag nachgewiesen. Der empfohlene Tagesbedarf bei einem gesunden Menschen liegt bei 0,3 g Omega-3-Fettsäuren. Wer 2-3 mal die Woche fetten Seefische verzehrt und pflanzliche Omega-3 Quellen nutzt, benötigt in der Regel keine Supplemente. Für Veganer und Vegetarier eignen sich neben den natürlichen Quellen, Algen-Supplemente die reich an DHA und EPA sind.

      Immer deutlicher zeigt sich in der Wissenschaft, dass physische und psychische Erkrankungen mit Entzündungsprozessen (Darm-Hirn-Achse)
      und Autoimmunerkrankungen einhergehen. Das Ungleichgewicht in der Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren,
      scheint hier ein wesentlicher Faktor zu sein. Die vielfältigen Wirkeigenschaften von Omega-3 Fettsäuren haben einen deutlich
      positiven Einfluss auf diverse physische wie psychische Erkrankungen, welche oftmals auf ein jahrelanges gravierendes
      Ungleichgewicht in der Aufnahme an Omega-6 Fettsäuren zu Omega-3 Fettsäuren zurückzuführen ist.

      Die Erkrankungen der Schilddrüse (Hypothyreose) lassen sich nicht selten ebenfalls auf einen zu geringen Fischkonsum
      (Mangel an Omega-3 Fettsäuren / Jod / Selen / Mangan) zurückführen.

    • Nathan hat das Thema "Sinnvolle Add-ons´s zur Pharmakotherapie" erstellt. 05.02.2019

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 05.02.2019

      Anmerkung zu Omega-3 Fettsäuren aus der Nahrungsquelle Fisch

      EPA und DHA Gehalt fettreiche Fische pro 100 g (Durchschnittswert)

      Sardine 747 EPA (mg); 1.337 DHA (mg); 2.084 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Hering 740 EPA (mg); 1.170 DHA (mg); 1.910 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Lachs 593 EPA (mg); 1.155 DHA (mg); 1.748 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Makrele 588 EPA (mg); 739 DHA (mg); 1.327 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)
      Thunfisch 223 EPA (mg); 593 DHA (mg); 816 Gesamtgehalt Omega-3 Fettsäuren (mg)

      Quelle:

      Arbeitskreis Omega-3 e.V.
      Souci · Fachmann · Kraut (2016): Die Zusammensetzung der Lebensmittel – Nährwert-Tabellen. 8.,
      revidierte und ergänzte Aufl., Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart
      (je nach Quellenangabe können diese Angaben variieren)
      _

      Zuchtfische aus Aquakulturen (Massentierhaltung) enthalten oftmals wie Fleisch aus Massentierhaltung und Massentierhaltungsprodukten
      (Wurst, Käse, Milch, Joghurt, etc.), aufgrund der genutzten Futtermittel deutlich mehr Omega-6 Fettsäuren als Omega-3 Fettsäuren
      (Ungleichgewicht). Ein besseres Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren-Verhältnis können Bio-Produkte aufweisen. Grundsätzlich gilt,
      das tierische Produkte ein besseres Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren-Verhältnis aufweisen, umso natürlicher die Umgebung
      (Wildfang), Haltungsbedingungen und Nahrungsquellen sind. Fisch kann wie andere Lebensmittel schadstoffbelastet sein.
      Einige Fischarten sind jedoch weniger schadstoffbelastet als andere. Frischer und tiefgefrorener Fisch, ist Fisch aus
      Konserven vorzuziehen.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 04.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      Natürliche Omega-3 Fettsäuren sind lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren. Ein Mangel an Omega-3 Fettsäuren wird mit der Entstehung diverser psychischer Erkrankungen in Verbindung gebracht. Omega-3 Fettsäuren können helfen depressive Symptome zu beheben und zu vermeiden. Des Weitern können Omega-3 Fettsäuren helfen den Ausbruch von Psychosen zu verhindern bzw. deutlich hinaus zu zögern.

      Quellen:

      Omega-3-Fettsäuren bei Depressionen | Pharmazeutische Zeitung
      Stoll, A. L., et al., Omega 3 fatty acids in bipolar disorder: a preliminary double-blind,
      placebo-controlled trial. Arch. Gen. Psychiatry. 56 (1999) 407 - 412.

      Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      MERCOLA - Können Fischöle die Entwicklung einer Psychose verhindern oder verzögern ?
      Forbes November 16, 2014
      Bloomberg January 22, 2014
      Arch Gen Psychiatry. 1999 May;56(5):407-12.
      Neurology 10.1212/WNL.0b013e3182a9584c
      USA Today January 22, 2014
      World’s Healthiest Foods, Sardines

      Weitere positive Wirkeigenschaften von Omega-3 Fettsäuren:

      - lindern Gereiztheit und Aggressionen
      - fördern gesunden Schlaf
      - helfen Stress besser zu bewältigen
      - wirken entzündungshemmend

      Probiotika

      Das Ergebnis einer aktuellen Studie belegt, dass jedes 4. Medikament die Darmflora negativ beeinflusst, darunter auch Psychopharmaka wie Antipsychotika. Eine gestörte Darmflora kann die Aufnahme von Nährstoffen negativ beeinflussen, dies kann gehäufte Krankheitsepisoden
      und weitere Erkrankungen zur Folge haben. Deshalb empfiehlt sich eine prä- und probiotische Ernährung und ggf. die Einnahme
      eines Breitspektrum-Probiotikums.

      Quellen:

      Auch Nicht-Antibiotika stören die Darmflora - Scinexx
      (Nature, 2018; doi: 10.1038/nature25979)

      Nicht nur Antibiotika schädigen die Darmflora - Wissenschaft aktuell
      „Extensive impact of non-antibiotic drugs on human gut bacteria“, Lisa Maier et al.; Nature, DOI: 10.1038/nature25979

      American College of Neuropsychopharmacology, Probiotics could help millions of patients suffering from bipolar disorder,
      ScienceDaily, 13. Dezember 2018, Probiotika zur Therapie bei bipolarer Störung - Zentrum der Gesundheit

      L-Theanin

      L-Theanin ist eine extrahierte natürliche Aminosäure aus dem grünen Tee, welche auf natürliche Weise hilft Stress abzubauen
      und ebenso einen gesunden Schlaf zu fördern.

      Quellen:

      Psychologie Welt - Verwenden von Aminosäuren und Omega-3 zur Behandlung der bipolaren Störung
      Bipolar Disorder: Die Integrative Mental Health Lösung, von James Lake MD

      Psychiatrist.com
      L-Theanine Relieves Positive, Activation, and Anxiety Symptoms in Patients With Schizophrenia and Schizoaffective Disorder: An 8-Week, Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled, 2-Center Study, Michael S. Ritsner, MD, PhD; Chanoch Miodownik, MD; Yael Ratner, MD; Tatyana Shleifer, MD; Maria Mar, MD; Leonid Pintov, MD; and Vladimir Lerner, MD, PhD J Clin Psychiatry 2011;72(1):34-42

      Ashwagandha (Schlafbeere / Winterkirsche)

      Quelle:

      NCBI - J Clin Psychiatry. 2013 Nov;74(11):1076-83. doi: 10.4088/JCP.13m08413.
      Randomized placebo-controlled adjunctive study of an extract of withania somnifera for cognitive dysfunction in bipolar disorder.
      Chengappa KN1, Bowie CR, Schlicht PJ, Fleet D, Brar JS, Jindal R.


    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" geschrieben. 04.02.2019

      Omega-3 Fettsäuren

      (Unipolare) Depressionen und bipolare Störungen treten häufiger bei Personen mit geringer Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren und/oder niedrigen Spiegeln von Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure auf.[71] Ein niedriger Omega-3-Index ist ein Risikofaktor für zukünftige Selbstmordversuche.[78] Zu verschiedenen Interventionsstudien (Dosierungen zwischen 1 und 9,6 g/Tag) liegen mehrere Metaanalysen vor, deren Ergebnisse nicht übereinstimmen.[71][79][80] Es scheint einiges darauf hinzuweisen, dass es für den Nachweis eines antidepressiven Effektes darauf ankommt, welche der Omega-3-Fettsäuren den Teilnehmern der Studien verabreicht wurde.[80] Es konnte nachgewiesen werden, dass EPA einen antidepressiven Effekt bei einer Applikation von mehr als 1 g/Tag aufweist, während DHA allein nur einen geringfügigen bis keinen antidepressiven Effekt zeigt.[81] Mehrere Kombinationsstudien, die beide Omega-3-Fettsäuren in einem Verhältnis von > 1 von EPA:DHA verabreichten, konnten ebenfalls positive antidepressive Effekte aufzeigen. Betrug hingegen das Verhältnis von EPA zu DHA weniger als 1, konnten keine antidepressiven Effekte gemessen werden.[82] Es scheint somit noch Forschungsbedarf zu geben, um genaue Anweisungen für die Ernährung herausgeben zu können (sprich Monotherapie einzelner Omega-3-Fettsäuren gegenüber einer Kombinationstherapie und auch die Höhe der eingesetzten täglichen Dosis). Allerdings besteht ein nachhaltiges Interesse, auf diesem Gebiet weiterzuforschen, da die bisherigen Ergebnisse vielversprechend sind, insofern bei einer Reihe von Versuchspersonen Depressionen gemildert oder ganz aufgehoben wurden. Es wurde vorgeschlagen, sich in zukünftigen Studien an Omega-3-Fettsäurespiegeln zu orientieren.[83]

      Die Omega-3-Fettsäurespiegel der an Schizophrenie erkrankten Patienten sind signifikant niedriger als die Omega-3-Fettsäurespiegel der Probanden gesunder Kontrollgruppen.[71] In 3 von 4 Interventionsstudien wurden positive Effekte gesehen[71] sowie in Studien zur Wirkung von Eicosapentaensäure.

      Quelle: Wikipedia Omega-3 Fettsäuren

      Wirkeigenschaften natürlicher Omega-3 Fettsäuren:

      - Omega-3 Fettsäuren lindern Gereiztheit und Aggressionen
      - Omega-3 Fettsäuren fördern gesunden Schlaf
      - Omega-3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend
      - Omega-3 Fettsäuren wirken Autoimmunerkrankungen entgegen
      - Omega-3 Fettsäuren wirken antidepressiv ohne zusätzliches Switch-Risiko
      - Omega-3 Fettsäuren erhöhen die Stresstoleranz
      - Omega-3 Fettsäuren können helfen den Ausbruch einer Psychose zu verhindern
      - Omega-3 Fettsäuren können beim Abnehmen hilfreich sein

      In der Natur finden sich tierische und pflanzliche Omega-3-Quellen. Empfohlen werden 2-3 Fischmahlzeiten (fetten Seefisch) pro Woche. Zu den fetten Seefischen zählen u. a. Wildlachs, Makrele, Hering, Sprotte und Thunfisch. Fetter Seefisch ist reich den Omega-3 Fettsäuren EPA und DHA. Pflanzliche Quellen die reich an Omega-3-Fettsäuren sind u. a. geschroteter Leinsamen, Leinöl, Chia-Samen und Walnüsse. Tierisches Omega-3 wird vom Körper besser aufgenommen. Die Umwandlungsrate der pflanzlichen Omega-3 Fettsäure ALA in EPA und DHA ist körperlich limitiert und beträgt maximal 10 %. Tierische Omega-3 Supplemente sollten mind. 400 mg EPA und 300 mg DHA pro 1000 mg Kapsel aufweisen. Omega-3 Supplemente mit geringem Gehalt an EPA und DHA sind wenig wirksam bis unwirksam. Eine antidepressive Wirkung wurde ab 1000 mg EPA pro Tag nachgewiesen. Der empfohlene Tagesbedarf bei einem gesunden Menschen liegt bei 0,3 g Omega-3-Fettsäuren. Wer 2-3 mal die Woche fetten Seefische verzehrt und pflanzliche Omega-3 Quellen nutzt, benötigt in der Regel keine Supplemente. Für Veganer und Vegetarier eignen sich neben den natürlichen Quellen, Algen-Supplemente die reich an DHA und EPA sind.

      Immer deutlicher zeigt sich in der Wissenschaft, dass physische und psychische Erkrankungen mit Entzündungsprozessen (Darm-Hirn-Achse)
      und Autoimmunerkrankungen einhergehen. Das Ungleichgewicht in der Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren,
      scheint hier ein wesentlicher Faktor zu sein. Die vielfältigen Wirkeigenschaften von Omega-3 Fettsäuren haben einen deutlich
      positiven Einfluss auf diverse physische wie psychische Erkrankungen, welche oftmals auf ein jahrelanges gravierendes
      Ungleichgewicht in der Aufnahme an Omega-6 Fettsäuren zu Omega-3 Fettsäuren zurückzuführen ist.

      Die Erkrankungen der Schilddrüse (Hypothyreose) lassen sich nicht selten ebenfalls auf einen zu geringen Fischkonsum
      (Mangel an Omega-3 Fettsäuren / Jod / Selen / Mangan) zurückführen.

    • Nathan hat das Thema "Pharmakotherapie der bipolaren Störung und hilfreiche Add-on´s" erstellt. 04.02.2019

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 13.04.2017

      Hallo UFO,

      auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt mehr frisches Obst und Gemüse zu essen. Der häufige Verzehr von Fertigprodukten, Fleisch und
      Wurstwaren aus der Massentierhaltung, und auch Milch- und Milchprodukten aus der Massentierhaltung kann langfristig zu Entzündungsprozessen im Körper
      führen. Eine Ursache für die Entzündungsprozesse ist, das diese Lebensmittel überwiegend Omega-6-Fettsäuren enthalten und relativ wenig
      Omega-3-Fettsäuren. Beide Fettsäuren sind jedoch essentiell und sollten dem Körper im Verhältnis 1:1 zur Verfügung gestellt werden. Bei einem
      gravierenden Ungleichgewicht, also einem deutlichen zu viel an Omega-6-Fettsäuren und einem deutlichen zu wenig an Omega-3-Fettsäuren,
      kann dies zu Entzündungsprozessen im Körper führen. Mittlerweile wurde in der Depressionsforschung ein direkter Zusammenhang
      zwischen Entzündungsprozessen im Darm und auch im Gehirn nachgewiesen.

      Vorteilhaft ist es deshalb täglich prä- und probiotische Lebensmittel wie z.B. Bio-Naturjoghurt zu konsumieren. Ebenfalls ist es sehr sinnvoll,
      auf eine ausreichende Zufuhr an pflanzlichen wie tierischen Omega-3-Fettsäuren zu achten. Die tägliche Anwendung von verdünnten
      naturtrüben Bio-Apfelessig als Getränk wirkt sich ebenfalls lindernd auf Entzündungsprozesse aus und fördert eine gesunde
      Darmflora, stärkt das Immunsystem und wirkt sich positiv auf Stoffwechsel aus. Liegen Entzündungsprozesse im Darm vor, dann
      ist die Resorptionsfähigkeit des Darms oftmals gestört und es kommt zu einer verminderten Aufnahme von Nährstoffen bzw.
      Mikronährstoffen. Fehlen dem Körper bestimmte Mikronährstoffe, dann ist auch häufig die Synthese der Neurotransmitter
      im Gehirn gestört, was wiederum die Entstehung von Depressionen begünstigen kann. Außerdem ist auch die Funktionalität
      des Gehirns durch die Entzündungsprozesse negativ beeinflusst. Entzündungsprozesse müssen nicht jeden betreffen,
      treten jedoch bedingt durch die heutige Ernährungsweise immer häufiger auf.

      Antioxidantien können einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit leisten. Ein zuviel an freien Radialen und ein zu wenig
      an Antioxidantien kann sich sehr nachteilig auf die Gesundheit auswirken. Auch hier scheint eine gesunde Balance
      vorteilhaft zu sein. Es gibt auch Grenzwerte für die ORAC-Einnahme, an denen man sich orientieren kann.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Neue Therapie bei bipolaren Störungen" geschrieben. 03.03.2017

      Hallo Emin,

      danke auch für den Artikel über Lithium. Lithium ist eine altbewährte Therapie bei bipolaren Störungen. Ich selbst nehme Lithium bereits
      seit mehreren Jahren ein. Ich gehöre der Kategorie Teilresponder an. Mir selbst hat zusätzlich, wie bereits berichtet, eine gezielte
      Ernährungsumstellung sehr geholfen psychische Stabilität zu erlangen. Ein anderer Stimmungsstabilisator kommt für mich
      persönlich vorerst nicht in Frage, da die Wirksamkeit nicht gegeben war oder auch die Nebenwirkungen intolerabel
      waren. Ich persönlich komme mit Lithium bisher ganz gut zurecht.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 23.02.2017

      Hallo UFO,

      natürlich jeder so wie er oder sie mag. Ich kann nur berichten das mir die Ernährungsumstellung hin zu überwiegend basischen und purinarmen
      Lebensmitteln sehr gut getan hat. Wenn man nicht an stark erhöhten Harnsäurewerten leidet, darf man sicherlich gelegentlich auch mal Spinat,
      Hülsenfrüchte, Rosenkohl und Sojaprodukte essen. Fleisch und Wurstwaren, insbesondere Innereien und bestimmte Fischarten versuche
      ich jedoch zu meiden oder wenn nur zu besonderen Anlässen zu mir zunehmen. Mein Gesundheitszustand hat sich dadurch physisch
      und auch psychisch deutlich gebessert und ich habe auch wieder Normalgewicht. Immerhin. Mittlerweile bin ich zu ca. 75 % Vegetarier,
      also ein sogenannter Flexitarier. Ich esse gern viel frisches Obst & Gemüse und meide ebenso Fertigprodukte.

      Abwechslungsreich, natürlich und frisch...würde ich ebenso unterstreichen. Pommes esse ich eher selten.
      Ich habe auch selten Hunger auf Chips, Flips oder Süßigkeiten. Seit der Ernährungsumstellung
      habe ich einfach seltener Hunger auf solche Dinge.

      Mag auch sein das ich solche Dinge eher meide, weil ich mich viel mit Ernährung beschäftigt habe.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 23.02.2017

      Ausnahmen sind u.a. Spinat, Rosenkohl, Hülsenfrüchte, Sojaprodukte da diese pflanzlichen Lebensmittel nicht purinarm sind. Fleisch und Wurstwaren,
      insbesondere Innereien und bestimmte Fischarten haben ebenfalls einen hohen Puringehalt. Tierische Lebensmittel wie das Ei, Milch und
      Milchprodukte sind hingegen purinarm. Im Einzelnen lohnt sich mal die Lebensmittel nach dem Puringehalt zu überprüfen, die man
      täglich zu sich nimmt.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 23.02.2017

      Hallo Bipolara, nach der Durchsicht verschiedener Säure-Basen-Tabellen gelten Tomaten als basische Lebensmittel. Pilze haben je nach Art einen geringen bis fast mittleren Puringehalt. Im Allgemeinen betrachtet weisen frisches Obst und Gemüse in der Regel einen geringen Puringehalt auf und werden auch als basische Lebensmittel eingestuft.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 22.02.2017

      Liegen weiterhin wie eingangs berichtet erhöhte Harnsäurewerte vor, ist es von Vorteil neben der basischen Ernährung,
      die zum Großteil aus frischem Obst & Gemüse bestehen sollte, auch auf purinarme Lebensmittel zu achten.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat das Thema "Neue Therapie bei bipolaren Störungen" erstellt. 21.02.2017

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 21.02.2017

      Hallo Emin,

      gern geschehen. Folgende Tabelle zeigt auf welche Lebensmittel als basisch, sauer oder neutral eingestuft sind.

      Nahrungsmitteltabelle

      Wer sich überwiegend basisch ernähren möchte, sollte darauf achten, das dass Verhältnis zwischen basischen und sauren Lebensmitteln ungefähr 2:1 beträgt.
      Bei der heutigen Ernährungsweise ist dieses Verhältnis leider zumeist genau umgekehrt.

      Ich möchte auch noch mal erwähnen, wie wichtig eine kontinuierliche Versorgung mit natürlichem Vitamin C ist, da natürliches Vitamin C
      die Stresstoleranz steigert und somit ebenfalls die Anfälligkeit für Krankheitsphasen reduziert. Aus diesem Grund nehme ich persönlich
      täglich ca. 4-5 frisch gepresste Orangen und 2 frisch gepresste Zitronen zu mir.

      Bei Omega-3-Fettsäuren gibt es sowohl tierische wie auch pflanzliche Nahrungsquellen. Reich an tierischen Omega-3-Fettsäuren sind
      beispielsweise der Hering, der Thunfisch oder auch der Wildlachs. Reichhaltige pflanzliche Omega-3-Fettsäure-Quellen sind
      zum Beispiel Leinöl, Leinsamen, Chia-Samen und Walnüsse.

      Eine vegetarische Ernährungsweise geht schon in die Richtung einer überwiegend basischen Ernährungsweise
      und erfordert meist nur leichte Anpassungen.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat das Thema "Stimmungsstabilisatoren (Phasenprophykaktika) " erstellt. 06.02.2017

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Alternative Behandlungsmöglichkeiten zusätzlich zur Pharmakotherapie" geschrieben. 06.02.2017

      Hallo Emin,

      ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit einer gezielten Ernährungsumstellung, wie weiter oben bereits berichtet gemacht. Wichtig erscheint mir
      eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährungsweise mit frischen unverarbeiteten Lebensmitteln und viel Bewegung. Mir hat es sehr geholfen
      mich überwiegend basisch zu ernähren. Ich achte auch täglich auf eine hohe Zufuhr an natürlichem Vitamin-C. Natürliches Vitamin-C hilft die
      Stressresistenz zu erhöhen. Des Weiteren ist mittlerweile bekannt, das eine basische Ernährungsweise hilft Psychosen zu verhindern. Wie weiter
      oben berichtet, zeigen viele bipolare Patienten erhöhte Harnsäurewerte auf, was oft auf eine Übersäuerung des Körpers zurückzuführen ist.

      Seit dem ich mich überwiegend basisch ernähre und auf eine ausreichende Zufuhr an natürlichen Vitamin-C achte, geht es mir deutlich besser
      und ich bin nicht mehr so anfällig für Krankheitsphasen. Das Licht auch Auswirkungen auf Krankheitsphasen haben kann, kann ich mir durchaus
      vorstellen, da viele Betroffene zum Sommer hin verstärkt manische Symptome und zum Winter hin eher depressive Symptome zeigen.
      Möglicherweise hängt dies mit der Vitamin-D-Synthese zusammen.

      Seit der Ernährungsumstellung haben sich meine Krankheitssymptome deutlich verbessert. Ich habe bereits seit Jahren keine Depressionen
      mehr, was ich auch auf die zusätzliche Einnahme von Omega-3-Fettsäuren zurückführe.

      Lieben Gruß
      Nathan

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Nathan
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