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Nathan
Moderator
Beiträge: 48 | Zuletzt Online: 14.04.2020
Name
Nathan
Geburtsdatum
11. April 1975
Beschäftigung
Geprüfter Pharmareferent
Hobbies
Medizin, Ernährungswissenschaften, Radfahren, Walking, Schwimmen, Musik, Kunst (Malerei)
Wohnort
NRW
Registriert am:
04.01.2017
Beschreibung
...keep on dreaming...
Geschlecht
männlich
    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Hallo!" geschrieben. 05.03.2020

      Hallo Catsan,

      auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum. Für die meisten Betroffenen ist übermäßiger und anhaltender,
      privater wie beruflicher Stress, der wesentliche Risikofaktor, welcher Krankheitsphasen auslösen kann.

      Die Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz, ist in diesen Zeiten nicht einfach. Die Suche nach einem wirksamen
      und verträglichen Stimmungsstabilisator kann sehr zeitintensiv sein. Auch die Lebensweise, die Ernährung und die
      Bewegung haben Einfluss auf die psychische Stabilität. Ruhephasen zur Erholung sind ebenfalls sehr wichtig.

      Lieben Gruß

      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Sind wir Irre?" geschrieben. 25.01.2020

      Hallo zusammen,

      ich möchte diesem Thema noch hinzufügen, dass das irrationale Verhalten dieser Erkrankung, hauptsächlich
      durch Schlafstörungen und durch Schlaflosigkeit erzeugt wird. Anhaltende Schlaflosigkeit kann auch bei
      einem gesunden Menschen psychotische Symptome erzeugen.

      Schlafstörungen und auch Schlaflosigkeit sind Leitsymptome bei Psychosen. Die bipolare Störung
      zählt zum Formenkreis der affektiven Psychosen.

      Mit einer gezielten Ernährung und dem Einhalten von Schlafritualen, kann das Risiko für erneute
      Krankheitsepisoden gesenkt werden. Anhaltender Stress erhöht das Risiko für Krankheitsepisoden.
      Da anhaltender Stress, Schlafstörungen und Schlaflosigkeit begünstigt.

      Schlaflosigkeit erzeugt irrationales Verhalten (Irresein auch Irrsein).

      Ein paar Tipps um Schlafstörungen zu lindern, habe ich in dem Thema
      "Ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse" verfasst.

      "Irre" ist man nur in akuten Krankheitsepisoden, nicht aber im gesunden (remittierten) Zustand.

      Lieben Gruß

      Nathan

    • Nathan hat das Thema "Hirnvolumenminderung durch Antipsychotika (Neuroleptika)" erstellt. 25.01.2020

      • Nathan hat das Bild "Foto" hochgeladen. 20.12.2019
    • Nathan hat einen neuen Beitrag "HOLA UND HALLO !!!" geschrieben. 20.12.2019

      Hola Anja,

      willkommen hier im Forum. Vielen Dank für deine tollen Videos. Ich habe auch schon überlegt auszuwandern,
      vielleicht mache ich dies später noch.

      Das Thema Nebenwirkungen von Psychopharmaka ist mir nicht fremd. Eine gravierende Gewichtszunahme kann
      Folgeerkrankungen begünstigen und die Lebensfreude deutlich mindern. Viel schlimmer ist, dass einige
      Psychopharmaka sogar die Lebenserwartung deutlich reduzieren können.

      Die Ernährung ist deshalb sehr wichtig. Vielleicht liest du mal, wenn du Zeit finden solltest, die medizinischen
      und ernährungswissenschaftlichen Informationen die ich zusammengetragen habe.

      Unter diesem Themenbereich findest du vielseitige Informationen.

      Thema: Bewältigungsstrategien für Betroffene - Ernährungswissenschaftliche Informationen

      Denn die falschen Dinge zu essen bei der Anwendung von Psychopharmaka,
      kann langfristig fatale Auswirkungen auf deinen Körper haben.

      Ich wünsche Dir alles Gute.

      Lieben Gruß

      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 11.06.2019

      Hallo Gloria,

      dass tut mir leid zu hören. Die beste Datenlage besteht immer noch für Lithium gefolgt von Lamotrigin,
      jeweils in Mono-Therapie. Für andere Psychopharmaka wie Antipsychotika (Neuroleptika), welche
      auch bei der bipolaren Störung angewendet werden, offenbaren Langzeitdaten hingegen
      leider nichts Gutes.

      Manche Experten gehen deshalb bereits neue Wege, ohne Psychopharmaka (Antipsychotika /
      Indikation Schizophrenie) Prof. Dr. Ludger Tebartz van Elst, Universitätsklinikum Freiburg.

      Ob die Indikation bipolare Störung auch zu dem Behandlungsangebot zählt, ist mir allerdings
      gegenwärtig nicht bekannt. Ich würde dies einfach mal anfragen.

      Lieben Gruß
      Nathan

      Quellen:

      swr.de/odysso/das-ende-der-schizophrenie/-/id=1046894/did=21312316/nid=1046894/1x6iu1a/index.html
      anlaufstelle-rheinland.de/upload/dateien/Transkript-VielFalter-Interview-Aderhold.pdf
      dgsp-ev.de/fileadmin/user_files/dgsp/pdfs/Texte_Anmeldecoupons/Aderhold_Antipsychotika_Update.pdf
      dgsf.org/service/wissensportal/fachaufsaetze-als-pdf-datei/neuroleptika-minimal-warum-und-wie-2014
      bpe-online.de/verband/rundbrief/2007/3/aderhold.htm
      madinamerica.com/wp-content/uploads/2017/01/Causation-not-just-correlation-.pdf

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 10.06.2019

      Liebe Dorothea,

      ZNS ist die Abkürzung für das zentrale Nervensystem (umgangssprachlich Gehirn). Wenn du oft am weinen bist,
      ist das ein Anzeichen dafür, dass du wohl gegenwärtig depressive Symptome zeigst. Ich habe hier diesem Beitrag
      erklärt, warum eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung so wichtig ist. Bestimmte Lebensmittel und
      Nährstoffe können deutlich dazu beitragen, dass es Dir besser geht.

      Entsprechende Anpassungen in deiner Ernährung können helfen, die Wirksamkeit der Arzneimittel die du
      einnimmst zu erhöhen, ohne das es zusätzliche Psychopharmaka bedarf. Wenn jedoch immer noch keine
      Besserung eintreten sollte, ist es wohl besser fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. In vielen Fällen
      sind diese Anpassungen jedoch sehr hilfreich.

      Psychopharmaka können helfen psychische Stabilität zu erlangen, oftmals muss erst ein wirksames Mittel
      gefunden werden. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen, ist jedoch ein so
      wenig wie möglich, eine gute Devise. Wenn du an schweren Depressionen leiden solltest, wäre es
      sinnvoll umgehend fachärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 02.06.2019

      Hallo Helena,

      vielen Dank. Ich gebe mir Mühe. Seit dem ich erkrankt bin, erkundige ich mich vielseitig.
      Ich bin geprüfter Pharmareferent und habe auch im Fachbereich ZNS gearbeitet.
      Die Ernährungswissenschaften interessieren mich schon seit Jahren.

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 30.05.2019

      Lieber Emin,

      gerne, dieses ernährungsspezifische Update war ein wenig aufwendig. Es freut mich jedoch, wenn es dadurch
      auch anderen Betroffenen besser geht. Ja, die traditionelle chinesische Medizin (TCM) und auch die traditionelle
      indische Medizin (Ayurveda) sind äußerst interessant. Die beiden traditionellen Medizinen basieren auf
      Jahrhundert und Jahrtausend alten naturheilkundlichen und medizinischen Erfahrungswerten.

      Die westliche Forschung beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem wissenschaftlichen bzw. schulmedizinischen
      Abgleich, um diese wissenschaftlichen Erkenntnisse erfolgreich in die Schulmedizin zu transferieren.

      Es gibt sehr interessante Heilpflanzen, die wahre Schätze für die menschliche Gesundheit darstellen. Die TCM und
      die Ayurveda integrieren seit Jahrhunderten und Jahrtausenden sehr erfolgreich naturheilkundliche Erkenntnisse
      in spezielle Ernährungskonzepte.
      _

      Übrigens, wenn Du mal Zeit finden solltest. Ich habe da noch eine sehr interessante Literatur-Empfehlung:

      Autorin & Buchtitel: Annett Oehlschläger, "Stabilität kann man essen"
      Bausteine zum Selbstmanagement bei bipolarer Störung
      Ein Ratgeber für Menschen mit Manien und Depressionen

      Eine persönliche Anmerkung zu diesem Buch:

      Vorab erwähnt, Spontanheilungen durch Nährstoffe sind Illusion. Die Organsysteme im menschlichen Körper
      befinden sich in kontinuierlichen Auf- und Abbauprozessen. Das bedeutet, für die regenerativen Prozesse,
      insofern diese Prozesse noch reversibel sind, benötigt der Körper viel Zeit und Ruhe.

      Warnhinweis:

      Das Überdosieren von bestimmten Nährstoffen kann langfristig schwerwiegende gesundheitliche Folgen
      haben und das Überdosieren mancher Nährstoffe kann auch Krankheitsepisoden provozieren.

      Generell sollte der tägliche Bedarf eines Nährstoffes nicht gravierend überschritten werden.

      Das Absetzen oder Reduzieren von Psychopharmaka birgt enorme Risiken, dies sollte nur in Absprache
      mit dem behandelnden Psychiater erfolgen.

      Nähere Informationen:

      pharmazeutische-zeitung.de/absetzen-aber-richtig/

      Lieben Gruß
      Nathan

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "L-Taurin " geschrieben. 04.05.2019

      Warnhinweis zu L-Taurin

      L-Taurin kann bei einer dauerhaften Einnahme und entsprechender Dosis den Lithium-Spiegel erhöhen.
      Für Patienten die Lithium einnehmen, kann L-Taurin daher möglicherweise gefährlich sein. Die
      Einnahme von L-Taurin ist bei Patienten die Lithium einnehmen nicht zu empfehlen.
      Möglicherweise beeinflusst L-Taurin auch die Eliminierung anderer Arzneimittel.

      Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sollte, zuvor immer sicherheitshalber mit dem behandelnden
      Arzt besprochen werden, um mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu vermeiden.

    • Nathan hat das Thema "L-Taurin " erstellt. 04.05.2019

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.03.2019

      Persönliche Anmerkung

      Ich habe bisher gute Erfahrungen mit diesen ernährungsspezifischen Anpassungen gemacht. Dies spiegelt sich in einem Zugewinn an körperlicher
      wie geistiger Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Wohlbefinden wieder. Wie Arzneimittel, braucht auch eine Ernährungsumstellung einige Zeit
      bis eine Wirkung eintritt. Deshalb sollte man etwas Geduld haben. Eine deutliche Besserung stellt sich meist erst nach mehreren Tagen
      bis Wochen ein. Wichtig ist, dass man konsequent dabei bleibt und nicht in alte Verhaltensmuster (Gewohnheiten) zurück fällt.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.03.2019

      Hinweis

      Nahrungsergänzungen können helfen Mangelerscheinungen auszugleichen und eine ausreichende und kontinuierliche Versorgung
      an bestimmten Nährstoffen zu gewährleisten. Eine kontinuierliche Überversorgung an bestimmten Nährstoffen, kann jedoch genauso
      schaden, wie eine kontinuierliche Unterversorgung. Das kontinuierliche Überdosieren von Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen,
      Spurenelementen und Aminosäuren kann sich gesundheitlich sehr nachteilig auswirken. Deshalb sollte man sich zuvor umfassend
      erkundigen. Anstrebenswert ist daher eine möglichst frische, gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung.

    • Nathan hat einen neuen Beitrag "Ernährungswissenschaftliche Informationen" geschrieben. 05.03.2019

      Lieber Emin,

      ich empfehle Dir diesbezüglich, den genannten Quellenverweisen nachzugehen, um sich umfassend zu dem Thema
      zu erkundigen. Ich bin bereits schon an einer anderen Stelle auf pflanzliche Omega-3-Quellen eingegangen.
      Auch auf den Nutzen von Omega-3-Fettsäuren in Bezug auf die bipolare Störung.

      Ebenfalls herzlichst
      Nathan

Empfänger
Nathan
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