Messie-Syndrom

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30.09.2016 11:20
#1
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auf einem Kongress von laveno org (Im web) sprachen wir über Komorbidität des Messie-Syndroms. Also ist es auch umgekehrt so, dass eine Komorbidität der Bipolaren Störung das Messie-Syndrom ist, sofern man dabei über eine Krankheit spricht. Aber spricht man über Komorbidität davon, spricht man auch über eine Krankheit. Also stelle ich das hier mal ein.

viele Grüße
Bipolara

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12.11.2016 12:40
#2
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Achtung Thema Selbstmord bei Bipolaren Störungen. Könnte triggern.

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*Bisher hielten mich mehrere Punkte vom Suizid ab. Einmal das Christentum (Du sollst nicht töten, denken an andere, was hinterlasse ich für ein Chaos wer soll das aufräumen). und dann das Wissen: Es hängt nicht von meiner Stimmung ab, ob ich nicht mehr leben will, sondern andere drücken meine Stimmung. Zum Beispiel der Ekel der Umwelt vor der Messiewohnung. Dann auch andere soziale Aspekte und das Wissen um Projekte, die ich ja zuende führen will, z. B. ein Buch schreiben usw. Ich bin am zweiten Buch dran. Man möchte auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen, bei Youtube zum Beispiel, damit das Leben nicht umsonst war. Wenn es umsonst war, und kein Hahn nach mir kräht, war ja nicht nur das Leben umsonst, dann habe ich mich auch umsonst umgebracht. Es bräuchte doch mehr Taten, um mit dem Wissen gehen zu können, dass was zurück bleibt, wie beispielsweise eine Fernsehsendung, ein Buch usw. Damit das ganze Leid, das dazu geführt hat, zu was gut gewesen ist.

Die Sache mit "ich müsste aufräumen damit ich nicht Scham empfinde beim Abtreten" sehe ich jetzt etwas anders. Wenn nach mir die Leute die Wohnung auflösen und entrümpeln müssen, dann müssen sie sich indirekt mit mir beschäftigen. Zu Lebzeiten haben sie es nicht getan, und ich finde es völlig in Ordnung, dass sie das auf diese Weise zu spüren bekommen. Wenn die kranke Gesellschaft, die uns als krank bezeichnet, nach unserem Tod das Ausmaß der sozialen Isolation zu Gesicht bekommt, geschieht es ihnen vollkommen Recht. Oder. Außerdem sieht man so wenigstens die Ursache. "Warum sie sich wohl umgebracht hat... das fragst du noch? Guck dich um!" Wird es dann heißen.

Der Selbstmord ist ein Akt der Verzweiflung, aber auch eine egoistisch motivierte Tat. Wer nur an sich denkt, der denkt nur an das Ende des Lebens, aber nicht daran, was oder wer danach kommt. Der weiß, wen er verlässt - oder denkt darüber nicht mal mehr nach. Dem ist es auch egal, ob er ein Riesenchaos zurück lässt oder ob er den Partner alleine lässt, ob die Hinterbliebenen ohne ihn klar kommen oder nicht. Weil ich aber nie so richtig egozentrisch denken konnte, war es mir bisher nicht möglich, diesen Schritt zu gehen.

Egal ob das moralisch verwerflich ist oder nicht, was macht das mit dem Leben des Partners/der Kinder/Geschwister/Nichten/Eltern usw... Werden hin und wieder Videos angesehen, löscht Youtube den Account und die Videos? Was passiert mit den CDs und DVDs, werde ich in Vergessenheit geraten? "Hätte ich das gewusst, ich hätte mir mit 10 die Pulsadern aufgeschnitten!" heule ich dann irgendwo im Nirgendwo?

Wäre ich ein vorwiegend egoistisch denkender Mensch, ich wäre von zuhause weg gelaufen und hätte noch ein Paar Adoptiveltern oder wäre im Heim aufgewachsen. Oder ich hätte meine Mutter umgebracht, wäre ins Erziehungsheim oder in die JVA gekommen, oder hätte mich mit 11 schon umgebracht. Nur weil ich an mich denke, wie schlecht es mir geht und wie gemein alle anderen sind, und dass die Welt mich nicht verdient hat, und umgekehrt. Ich hätte mich nicht mobben lassen, die Banknachbarin geschlagen, als sie mich verpetzt hat, schon früh durch gewalttätiges Verhalten aufgefallen, wäre erst weg gelaufen und hätte dann meine Eltern abgestochen.

Als Egoistin wäre ich eine sozial verarmte Rampensau geworden, ähnlich wie Helena Fürst, Hauptsache im Fernsehen und Hauptsache die dicke Kohle absahnen. Oder Mitglied im Messieteam, die die Messies belehrt und knuddelt und die fette Gage von RTL kriegt. Was wäre passiert, hätte ich mich nicht so verängstigen und klein halten lassen, ich glaube es hätte Tote gegeben. Evtl. wäre ich auch eine Tote geworden.

Eine Kleinanzeige in der Zeitung: "10jährige nimmt sich das Leben." Mehr nicht. Dafür würde ich nie mein Leben weg schmeißen, schon damals nicht. Und für ne Anzeige in der Lokalzeitung: "48jährige nimmt sich das Leben..." Vielleicht schafft es das bis in die TV-Nachrichten, aber dann wird es auch schnell wieder still, ich bin kein Robert Enke. Wozu mache ich das dann? Wenn ich schon nicht weiß, wohin es geht, bin ich doch irgendwie leichtsinnig, wenn ich das täte. Wäre ich leichtsinnig, dann wäre ich mit 10 Jahren nach Dortmund getrampt oder bis nach Marl, wo meine Tante wohnt. Dann hätte ich Klassenkameraden mit einem Taschenmesser bedroht und wenn einer petzen wollte, hätte ich ihn brutal geschlagen. Ich würde auf der Autobahn Fahrrad fahren, aber nicht auf dem Standstreifen. Dann wäre ich leichtsinnig.

Da ich das alles nicht war (leichtsinnig, egoistisch usw.), konnte ich auch keinen Suizidversuch unternehmen. Würde ich auch nicht mit 50 oder 60 machen, eben einfach weil sich das nicht lohnt und ich riskiere, dass es mir danach nicht besser, sondern schlechter geht. Klar weiß ich, was mir droht, wenn ich das Messiechaos so lasse wie es ist. Dass ich irgendwann auf dem Campingplatz lebe oder wir kratzen das letzte Geld zusammen und wandern aus. Hört sich alles noch schöner an als Selbstmord. Selbst Zelten im Wald oder Papierbett unter der Brücke klingt noch besser.

viele Grüße
Bipolara

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23.12.2016 02:05
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#3
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@Bipolara

Hallo liebe Bipolara!

Hallo lieber Leser!

Wenn jemand einen Menschen braucht zum reden weil ich einfach nicht mehr mit sich selbst klar kommt dann kann er die Telefonseelsorge anrufen in Deutschland:

Telefon Deutschland: 0800/111 0 111

Telefon Schweiz: 143 ( Einfach eins vier drei wählen )

Telefon Österreich: 142 ( Einfach eins vier zwei wählen )

Alle Nummern sind 24 Stunden täglich erreichbar, du brauchst nicht deinen Namen nennen oder sonstwas.

Diese Webseite kann man sich auch anschauen: www.frnd.de/suizid

Mein Opa sagte immer: Du hast doch dein Leben nicht auf der Strasse gefunden, also wirf es nicht weg.

Herzlich
Emin

Telefon Deutschland: 06055-89 69 436

International: 0049-6055-89 69 436


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23.12.2016 10:07
#4
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Ja die Telefonseelsorge hab ich auch mal angerufen. Ich hab mein Leben durch 2 Menschen bekommen, die mich misshandeln und behalten wollten, als ihre Sklavin oder so. Sie haben sich keinen Kopf gemacht, dass man durch ungeschützten Geschlechtsverkehr auch schwanger werden kann, wenn es Jahre davor nicht geklappt hat. Darum gibt es mich: Verantwortungslosigkeit. Aber dieses Leben will ich nicht so vor mich hin leben, denn dann wären die ersten Jahre für die Anzeige in der Lokalzeitung gewesen, hätte ich mich umgebracht. Was ich als Kind oft gedacht habe: Die Umwelt besteht aus Feinden und Gaffern, die mich und die Feinde beobachten und nichts tun. Es war auch oft so. Nur mit dem Unterschied: Gegen Feinde wehrt man sich. Gegen die Überzahl und die Übermacht kann man sich nicht wehren und muss in Gefangenschaft leben. Nichts anderes wars. Um in die Freiheit zu kommen, hätte ich flüchten müssen. In der Geschichte wurden entflohene Sklaven wieder eingefangen, wenn sie es z. B. nicht über die Grenze nach Nordamerika schafften. Im realen Leben hätte man mich nicht mit "Dead or Alive" gesucht, sondern "nur" mit Fahndungsfotos. Das hieß, auch der Polizei hätte ich mich nicht anvertrauen können, vor denen musste ich auch fliehen, sonst hätten sie mich zurück gebracht... Naja

Jedenfalls bei dem Kongress in Münster sprachen sie von Komorbiditäten wie Depressionen oder Bipolaren Störungen beim Messie-Syndrom. Dass auch das jetzt als psychische Störung anerkannt ist, lässt es auch als Komorbidität bei der Bipolaren Störung erwähnen.

viele Grüße
Bipolara

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26.02.2017 21:03 (zuletzt bearbeitet: 26.02.2017 21:10)
avatar  UFO
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UFO

Hallo Bipolara,

meines Wissens nach ist das Messie-Syndrom eine besondere Form der Depression.
Ebenso wie einen Zwangsstörung Ausdruch einer Depression ist.
Beiden liegt eine dysfunktionale Bewältigungsstrategie zu Grunde.
Die Störung wird nicht ursächlich behoben sondern nur symptomatisch "Kuriert".
Grundlage von allem ist eine Angststörung.
Angststörungen sind nun wieder die Eisbergspitze einer Depression.
Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz.

Medizinisch wird versucht, diesen Teufelskreis an irgendeiner, aber funktionalen Stelle zu durchbrechen.
So gesehen ist die Bipolar-Affektive-Störung auch "nur" eine dysfunktionale Strategie gegen die Angst.
Es gibt, sogesehen, keine Ko-Morbiditäten.
Es sind alles nur verschiedene Ausdrucksformen einer einzigen Grundstörung - Angst.

In einem Buch wird dieser Begriff etwas übergreifender als Schmerz bezeichnet.
Ich finde diese Bezeichnung besser, da sie ein weniger wertender Begriff ist und die zugrunde liegende Störung eher beschreibt.
Und Störung ist die Bedeutung des Wortes Emotion.

Schmerz, ob physischer oder psychischer, ist immer unangenehm.
Ich glaube es gibt nur wenig Menschen die bewußt Schmerzen erleiden wollen.
Auch wenn seit Shades of Grey ein anderer Eindruck entstanden sein sollte....
Ich glaube jeder von uns versucht schmerzfrei zu leben.
Bei körperlichen Schmerzen gibt es bekannte Methoden dies zu unterdrücken, lindern oder auszuschalten - auf der physischen Ebene, Narkose oder ähnliches oder opertive Verfahren etc..
Beim seelischen Schmerz ist es meiner Ansicht viel komplexer, wie man an uns Betroffenen sieht.

Ich sags jetzt mal etwas platt.
Wir haben nicht nur einen "an der Waffel", bei uns hat auch das "Waffeleisen" eine Delle.
So wird bei der Produktion einer neuen Waffel immer wieder eine Delle hineingebacken.
Die Behandlung muss folglich nicht nur bei der Rezeptur des Waffelteigs und der Backtemperatur, sondern auch bei der äußerlichen, physischen Beschaffenheit des Waffeleisens ansetzen.
Und da liegt meiner Ansicht nach der Kasus-Knacktus.
So ganz wird die Delle nie ausgebeuelt werden können.
Das Eisen ist gestreckt und verformt und dies könnte nur mittels Einschmelzung und Neuguß beseitigt werden.
Wer von uns aber könnte eingeschmolzen und neu gegossen werden?
So bleibt nur eine Rück-Ausbeulung der Ausbeulung, Kleinstdellen und Gnubbel aber werden immer übrig bleiben.

Es bleibt uns nur noch die Möglichkeit diese Kleinstdellen zu akzeptieren und unsere Waffeln mit einem "Makel" auszubacken, auch wenn er nur noch versteckt zu sehen ist.
Für mich bedeutet es, ich habe die Quelle meines Schmerzes erkannt und behandle ihn nach meinen Möglichkeiten ... auch wenns manchmal nicht so dolle klappt.

Ich habe akzeptiert, dass ich sterblich bin und mein Leben nur aus dem einen, gegenwärtigen Moment besteht.
Das der vergangene Moment vergangen und unwiederbringlich, unveränderlich vorüber ist.
Das der kommende Moment unbestimmt und ungewiss ist.
Dass ich noch soviel Beute sammeln kann, noch so viele Waffeln backen kann,
durchs Leben hetzen kann,
eine Kreuzfahrt nach der anderen machen kann
und doch wird dieser Schmerz noch immer in mir sein - wenn auch kleiner, aber doch da.
Wenn ich ihn nicht völlig beseitigen kann, kann ich ihn integrien.

Irgendwann hört er auf.
Dann fällt der letzte Vorhang und das Licht geht aus.
Diesen Vorgang kann ich nur bedingt schildern, da ich ihn nicht aktiv erlebt habe.
Ich wurde reanimiert - schönes Wort, es heißt wiederbeseelen - die Seele wiederum wurde bekanntlich von Gott eingehaucht,
kann mich aber nicht an den Zustand selbst erinnern während ich nicht mehr beseelt war, bzw. bevor ich zum ersten Mal beseelt wurde.
Ich weiß nur das es mich nicht ängstigt.

Egon Bahr wurde in seinem letzten Interview gefragt, ob er Angst vor dem Tod hätte?
Er antwortete: "Nein - endloser tiefer, traumloser Schlaf - was kann es schöneres geben?"

Für mich ist seit meinem "Zwischenfall" nicht mehr wichtig das ich lebe, sondern wie ich lebe.
Dies unabhängig von Besitz und Reichtum.
Mein Reichtum ist der immer wieder erlebte Tag, die erholsame Nacht.
Gute Freunde.
Friedvolle Beziehungen.
Ein Dach über dem Kopf durch das es nicht hereinregnet.
Vier eigene Wände, ein Tisch, ein Stuhl, ein Bett mit Kopfkissen und Decke.
Täglich ausreichend zu essen und trinken.
Gute, hilfreiche Medikamente.
Einmal die Woche Ergotherapie.
Schwimmen gehen.
Sauna.
Im Regen unter einem Dach zu sitzen und den Tropfen in der Pfütze zusehen ......

Ganz nebenbei habe ich meine Bude und den Keller entrümpelt.
Ich bin noch dabei, aber nicht mit Hast oder Eile und ohne Druck.
Angefangen habe ich damit, alle Bücher wegzuwerfen, die ich nur einmal gelesen habe und die länger als 1 Jahr im Regal standen
oder zu denen ich keine besondere Bindung hatte.
Erst wollte ich sie für einen Basar spenden - ich wurde mit über dem Kopf zusammengeschlagenen Händen dringend gebeten, hiervon abstand zu nehmen.... (O-Ton: Bloß nicht noch mehr Altpapier!)
Also weg damit.
Ab in den Müll - verbessert die Verbrennungstemperatur bei der Müllverbrennung!
Also gute Tat! (Schulterklopfer)
Weiter gings mit anderem Plunder und Krams.
Alte Schlittschuhe, Alte Stiefel, Schallplatten (ich hatte mittlerweile fast alles auf CDs).
Jetzt können auch die CDs in den Keller - Zwischenlager - sind alle auf Festplatte gespeichert.
Alte Bilder, Fotos die ich schon seit jahrzehnten nicht mehr angesehen hatte - WEG!
"Wichtige" Fotos oder Bilder wurden eingescant und auf FP gespeichert.
Die Daten vom alten PC auf ext. FP gespeichert, alter PC nebst unnützen Drumrum - WEG!
Jetzt arbeite ich am Schlepptop oder seit neuestem Smartphone.
Mein "Speicher und Keller" wird sogesehen immer kompakter.
Campingausrüstungen, Angelzeugs, Fußballklamotten - WEG!
Kleiderschrank - alles was mir deutlich zu klein war oder ich länger als 1 Jahr nicht mehr getragen hatte - WEG.

Gefühlt ist meine Wohnung nur noch halb so schwer - aber, auch innerlich habe ich viel Platz gewonnen.
Ich bin erleichtert nicht mehr auf soviel unnützes Zeugs "aufpassen" zu müssen.
Nebenbei habe ich mir meine Zigarettensucht abgewöhnt - aller Raucherzeugs - WEG!
Dadurch dass ich mehr Platz habe, brauch ich nun auch weniger hin- und herräumen wenn ich renoviere und die Wände neu streiche.
Dabei ist mir aufgefallen, ich brauch mein altes, kaputtes Gästebett-Klappsofa nicht mehr - Sperrmüllabfuhr anrufen - kann WEG!

Loslassen!
Loslassen ist mein Zauberwort!
Wie aber läßt man richtig los?
So, wie man ein heißes Stück Kohle losläßt!

Das Gleiche gilt für (inneren) Beziehungen zu anderen Menschen.
Alle die mir nicht dienlich sind oder mir schaden - loslassen!
Die zu pflegen, die mir dienlich bzw. förderlich sind und sie zu pflegen - nicht auszunutzen.
Distanz und Nähe zu pflegen.
Die erwachsene Tochter loszulassen.
Sie ihr eigenes Leben leben zu lassen ohne mich einzumischen.
Wenn sie Hilfe braucht wird sie sich melden.
Wenn sie sich nicht meldet, braucht sie keine Hilfe.
Gelegentlicher Kontakt und gemeinsame Unternehmungen sind die gesunde Basis.

Loslassen von altem Schmerz aus der Kindheit, Jugend, dem vergangenen Leben.
Mein Lieblingswort für vergangene, erlittene Defizite meiner Eltern oder Geschwister ist:
Sie hatten es nicht besser gewußt. - Punkt - Aus - Ende.
Alles Andere ist selbstzerstörerisch und destruktiv.
Mutter und Vater sind zur letzten Ruhe gebettet - Ende.
Also weg mit alten Verletzungen, Schuld und Sühne - weg damit!

In dieser Art habe ich meinen Müll der alten "Verfehlungen und Lasten" entrümpelt, in die Tonne geschmissen, zur Verbrennung gegeben - weg!
Kurze Besuche der Vergangenheit sind erlaubt, solange sie nicht wieder in eine Depression münden oder ich darüber lächeln kann.

Auf meiner Agenda - meinem Merkzettel stehen nur noch Projekte.
Ich versuche keine Probleme mehr zu sehen.
Ich verwandel Probleme zu Herausforderungen.
Sind es die eines Anderen, soll er sie lösen oder mich um Hilfe bitten.
Wer nicht bittet, braucht auch keine Hilfe.

So versuche ich derzeitig meine bescheidene Lebenssituation zu gestalten.
Manchmal gelingt es besser, dann wieder schlechter.
Aber es gelingt mir immer gelassener.
(und da steckt "lassen" drinn)

Upps. Nun wurde es doch mehr Text als erwartet.

ganz lieben Gruß
UFO

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