Huhu, ich bin auch neu!

04.10.2017 12:55
#1
Hi

Seit einer Weile lese ich schon Euere Beiträge. Ende diesen Jahres endet auch meine Psychotherapie. Bei Chronikern lohnt sich das irgendwann nicht mehr... meine Diagnose habe ich vor knapp 10 Jahren NACH meinem Psychiatrie Aufenthalt bekommen. Während dessen wurde ich allein mit Antidepressiva behandelt. Ich konnte keine Wirkung feststellen. Seit 10 Jahren nehme ich nun Quetiapin, Venlafaxin, Lamotrigin und Promethazin bei Bedarf. Nun sind seit einiger Zeit meine Leberwerte schlecht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Herzliche Grüße
Sabine


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04.10.2017 23:50
#2
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@Hinundher

Hi, willkommen bei uns.

Ja, ich nehme auch mehrere Medis, darunter auch Quetiapin, und kann sagen das Zeug macht meine Leberwerte schlecht. Ich trinke keinen Alkohol und nehme keine Drogen, aber diverse Psychopharmaka, Schilddrüsenmittel und Blutdruckmittel reichen aus, um schlechte Leberwerte zu kriegen.

viele Grüße
Bipolara

Homepage ohne www eingeben: draculara.de oder draculara.com

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05.10.2017 08:06
avatar  Lotte
#3
Lo

Liebe Sabine !

Dass die Leberwerte schlecht sind gibt zu denken. Ich wünsche Dir baldige Heilung.

Natürlich ist es nicht in meiner Kompetenz zu raten, setzt schleichend eure Medikamente ab. Damit habt Ihr euch bestimmt schon genügend auseinandergesetzt. Es ist jedoch gut, wenn man einen Psychiater hat, der offen ist für einen Weg ohne Drugs.

Dennoch denke ich, dass es immer wieder einen Versuch wert ist, nach Alternativen zu suchen.
Man kann Ursachenforschung für die bipolare Erkrankung suchen und daran arbeiten.
Wenn die Therapie ausläuft kann man einen Strategieplan mit dem Therapeuten ausarbeiten, wie es ohne diesen Begleiter weitergeht.
Man könnte sich nach irgendetwas umschauen, was man neu beginnt,

Du hast auch zu wenig geschrieben, dass man mehr Tips geben könnte.

Die Medikamente haben mir auch nie geholfen aus der Depression rauszukommen.
Hatte über mehrere Jahre Schilddrüsenprobleme, keine Ahnung ob Spätwirkungen der Psychopharmaka, (habe auch paar Jährchen Lithium genommen) , habe die Schilddrüsendisfunktion auch mit Tabletten behandelt, 75 mg Thyrox.. Diese dann ausgeschlichen, vor drei Jahren, und im Moment sind meine Werte normal. Das gibt's also auch.

Manchmal hält man nur an der Hoffnung fest, dass nach der Nacht auch wieder der Tag kommt.

Es dauert sehr lange, bis man sich ausbalanciert und aus dem Auf und Ab herauskommt. Ganz wird das nie gelingen. Das ist auch das Leben.

Vondaher bin ich oft am Zweifeln, ob die Bipolarität wirklich eine Krankheit ist. Vielleicht leben wir bipolaren einfach nur intensiver ? ...Das wäre ein Thema fürs Forum.

Natürlich erscheint es krankhaft, wenn man zB. in der Manie 5-stellige Geldbeträge ausgibt, die verpuffen.Jedoch auch nur aus einem bestimmten Kontext heraus gesehen. Wir kleben sehr am Materiellen. So mancher hat alles hinter sich gelassen und zur wahren Berufung gefunden.

Wenn Du gerne liest, vielleicht findest Du irgendwo Sidharta von Hermann Hesse im Bücherschrank. Schon gelesen. Kann man immer wieder mal lesen.
Lesen ist nicht dein Ding. Dann such Dir was zu Deinem speziellen Thema, was Dich fesselt oder anzieht.
Geht auch nicht, dann mach täglich einen Spaziergang. In Japan haben sie jetzt (endlich) die heilende Kraft des Waldes als therapeuthisch wirksam gegen Depressionen festgestellt und in eine Therapie umgemünzt. ........(Wer geschäftstüchtig ist kann die Spaziergangbegleitung als Therapie anbieten und sich bezahlen lassen). Jetzt hör ich mal besser.....


So long

Lotte


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