Corona nimmt einem alles

18.02.2021 14:00
#1
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Damit meine ich nicht nur die Gastwirte, Kosmetiker usw. obwohl die nun finanziell am meisten darunter zu leiden haben. Ich leide, wenn auch nicht finanziell, persönlich darunter. Es ist alles unmöglich. Die Gruppentreffen, die ich als einzige sozialen Kontakte hatte, das Schwimmen, das Kegeln, alles ist zu. Keine Discobesuche mehr, kein Essen gehen, kein Kino, nicht mal in den Tierpark kann man jetzt. Und nicht zuletzt ist es schlimm, dass man nicht mal mehr verreisen darf.

Wenn das wirklich Jahre so weiter geht, mache ich das, was ich schon so lange vorhatte und verabschiede mich von dieser düsteren perspektivlosen Welt.

Das einzige, was mir noch geblieben ist, ist das Essen. Ansonsten habe ich vom Leben nichts mehr. Keine Reisen, keine Schiffsfahrt, keine Zoobesuche, nichts. Nun wollen die trotz sinkender Inzidenzzahlen nicht mehr aufmachen. Ich weiß nicht, wer da alles pleite geht und wer sich noch von dieser Welt verabschiedet, weil die groß angekündigten Hilfen nicht eingetroffen sind. Aber es sind bestimmt einige.

viele Grüße
Bipolara

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19.02.2021 08:18
avatar  Ela
#2
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Ela

Hallo

Ja es ist nicht einfach, ich kann den Schei... die angebliche Pandemie nicht mehr hören.

Bitte verliere nicht die Hoffnung. Es bleibt nicht Jahre so, es ist schon sehr stark am kippen.

Und lass dich nicht von der Politik aufhalten. Ich treffe mich mit Freunden ohne Maskarade, wir gehen auch spazieren uvm.
Wir lassen uns die Freiheit nicht nehmen.

Holt Euch Unterstützung & bitte gebt nicht auf !

Wünsche Dir ganz viel kraft zum Durchhalten.

LG. Ela

VertrauDirSelbst, denn Du hast DEINE Selbstermächtigung = Selbstliebe in Dir.

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04.03.2021 17:27
#3
mr

Liebe bipolara,

ich weiß sehr gut, was du meinst und wie du fühlst... Mir geht es so ähnlich. Corona und die Beschränkungen haben mir sehr sehr viel von dem genommen, was mir immer wieder ein wenig Lebensfreude gegeben hat. Essen gehen, Wellnesstage, eine Buchhandlung besuchen, in einem Cafe einen Espresso trinken. Alles nicht mehr möglich.

Stattdessen Tristesse... Ich habe mir dafür jetzt einen lang gehegten Wunsch erfüllt und bekomme endlich meinen Hund, einen Seelenhund, den ich mir schon so lange wünsche. Ich mache fast täglich lange Spaziergänge, habe angefangen zu malen und spiele Klavier. So habe ich neue Dinge für mich gefunden.

Und trotzdem gibt es diese Tage und Stunden, wo alles schwarz ist, mein Pessimismus ganz groß ausgeprägt ist... Ich glaube, wir dürfen die Hoffnung irgendwie nicht verlieren...
Ich sende dir liebe Grüße!


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