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Lilly
Beiträge: 5 | Zuletzt Online: 15.04.2017
Registriert am:
27.11.2016
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keine Angabe
    • Lilly hat einen neuen Beitrag "Bin ich Bipolar oder nicht? Und was wenn............" geschrieben. 12.01.2017

      Hallo Emin!

      Grundsätzlich sehe ich das genau wie du. Ich bin an und für sich auch ein Mensch der so wenig Medikamente wie nötig nimmt, egal um welche es sich handelt.
      Ich vertraue gerne in die Selbstheilungskräfte des Menschen, denn unser Körper ist etwas großartiges, was die Funktionen, Anatomie und Fähigkeiten betrifft.

      Allerdings kommt es bei manchen Erkrankungen auf die Schwere und Dringlichkeit zur Therapie drauf an. Wenn man z.B. an Diabetes leidet und medikamentös nicht behandelt, kann es zu lebensbedrohlichen Situationen bis hin zum Tod kommen.

      Ein Bruch, z.B. ein Beckenbruch der nicht behandelt wird kann ebenfalls tödlich sein. So ist es bei vielen Krankheiten.

      Genauso eben auch bei den psychischen. Man darf die Leidenszustände vieler psychiatrischen Erkrankungen echt nicht vergessen. Die Suizide sind bei den meisten Erkrankungen um das zig-fache erhöht.

      Deshalb kommt es bei der bipolaren Erkrankungen wohl auch immer auf die Schwere der Erkrankung drauf an.
      Mir hat die Erkrankung die Hälfte meines bisherigen Lebens geraubt und ich habe viel durchgemacht.
      Die Depressionen haben mich oft wochen- und monatelang niedergestreckt und ich habe es oft nicht geschafft mich zu verpflegen, hatte absoluten Energieverlust und bin oft lange Zeit nur gelegen.

      In schlimmen Zeiten war ich mehr in der Klinik als zu Hause. Oft mit Notarzt, Polizei und Blaulicht und zwangsweise.
      Man sagt, dass eine Hypomanie auch positiv sein kann, da sie kreatives Potential zum Vorschein bringt, die Leistungsfähigkeit erhöht ist und dadurch auch viel positives erreicht werden kann.
      Eine ausgeprägte Manie mit Wahn dazu hat jedoch oft so eine derartige Zerstörungskraft wie ein Tsunami, dass soziale Gefüge, Beziehungen, Familien, finanzielle Absicherungen, Job, etc. in die Brüche gehen und danach sitzt man auf einem riesengroßen Scherbenhaufen und die Zukunft ist ungewiss.
      Meine schwere Manie hat mir im Leben viel zerstört und kaputt gemacht. Seitdem nehme ich meine Medikamente jeden Tag ohne zu zögern und bin froh, dass ich bislang gut drauf anspreche, denn ich möchte weder eine Depression noch eine Manie wieder erleben.

    • Lilly hat einen neuen Beitrag "Bin ich Bipolar oder nicht? Und was wenn............" geschrieben. 07.01.2017

      Dass du körperlich durchgecheckt wirst finde ich gut! Wenn alles normal ist, liegt es dann vielleicht wirklich nahe, dass die Beschwerden dann von der Psyche kommen.

      Ich glaube dir, dass du die Ursache für deine psychischen Beschwerden gerne wissen willst. Ein Termin beim Psychiater ist wie gesagt schon der richtige Schritt. Man kann dann auch gemeinsam besprechen welche Medikamente für die Zukunft gut wären.

      Leider ist das mit den Medikamenten bei jedem verschieden. Was beim einen wirkt, wirkt beim anderen gar nicht. Bis man das für sich richtige gefunden hat, kann einige Zeit vergehen. Aber wenn man es dann gefunden hat, hat man durchaus die Chance für eine lange Zeit, oder mitunter auch für immer stabil zu leben.

      lg
      Lilly

    • Lilly hat einen neuen Beitrag "Bin ich Bipolar oder nicht? Und was wenn............" geschrieben. 07.01.2017

      Hallo Lana!

      Ob du bipolar bist oder nicht, kann dir hier im Forum niemand beantworten. Diagnosen kann nur ein Facharzt für Psychiatrie stellen, weshalb ich dir nur raten kann einen aufzusuchen, dann hast du auch Gewissheit.

      Lg,
      Lilly

    • Lilly hat einen neuen Beitrag "Psychologe sein kann jeder Eumel" geschrieben. 04.12.2016

      Zitat von Bipolar im Beitrag #2

      Wie erkenne ich bei einem Psycho Doc ob er Ahnung hat von der Bipolarität oder nicht? Was habt Ihr für Erfahrungen? Wo muss man aufpassen das man nicht noch einen Schaden davonträgt, denn die Psycholeute sind auch nur Menschen.

      Herzlich
      Emin


      Mit einem Psycho Doc meinst du sicher Psychiater…
      Die Diagnostik und Behandlung von bipolaren Menschen muss jeder Psychiater beherrschen, denn das ist eines der größten Krankheitsbilder in der Psychiatrie. Ein Hausarzt muss z.B. auch einen Husten behandeln können.

      lg

    • Lilly hat einen neuen Beitrag "Psychologe sein kann jeder Eumel" geschrieben. 04.12.2016

      Dass du so schlechte Erfahrungen gemacht hast finde ich schade…. Nur kann man echt nicht alle in einen Topf werfen, denn es gibt auch kompetente Therapeuten.
      Ich kann dich zum Teil schon verstehen, ich bin auch schon an viele Idioten geraten. Aber man darf in so einem Fall die Hoffnung nicht aufgeben und muss weiter suchen, bis man dann den Therapeuten (und auch die richtige Therapierichtung!) findet mit dem man gut zusammen arbeiten kann.

      Wichtig ist es zwischen den Berufsgruppen zu unterscheiden.
      Ein Psychologe hat ein Universitätsstudium und kann in vielen Bereichen (klinische Psychologie, Schulpsychologie, etc.etc.) arbeiten und auch Austestungen machen. Ein Psychotherapeut behandelt die psychischen Erkrankungen von Menschen mittels verschiedener psychotherapeutischer Methoden. Und ein Psychiater ist ein Facharzt für Psychiatrie mit abgeschlossenem Medizinstudium.

      Lg

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Lilly
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